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Traktoren

Polen: Landwirte setzen weniger auf 'Ursus'

von , am
23.08.2012

Warschau - Knapp ein Drittel der polnischen Landwirte fährt die heimische Marke Ursus. Wenn ein neuer Traktor her muss, setzen jetzt aber viele auf ausländische Marken.

Viele polnische Landwirte fahren Ursus. Wenn ein neuer Traktor angeschafft werden muss, setzen aber viele auf ausländische Marken. © arakus/Fotolia.com
32,5 Prozent (%) von knapp 700 befragten polnischen Landwirten fahren derzeit die einheimische Traktormarke Ursus. Das hat eine Umfrage der AgriDirect Deutschland GmbH ergeben. Lediglich John Deere hat mit 39,4 % einen noch höheren Marktanteil und ist die bevorzugte Schleppermarke bei einer Neuanschaffung.
 
Ursus siegt bei kleineren, John Deere bei größeren Unternehmen Es sind vor allem landwirtschaftliche Betriebe mit weniger als 300 Hektar (ha), die der polnischen Marke treu sind. 43 % dieser Betriebe bewirtschaften ihr Land mit einem Ursus. John Deere toppt dagegen mit 51,6 % bei Großbetrieben mit mehr als 1.000 ha Nutzfläche.
  • New Holland zeigt eine Gesamtdeckung von 22,8 %,
  • Case 18,5 %, gefolgt von
  • Zetor mit 12,3 %.
Die deutschen Hersteller Fendt, Deutz und Claas erreichen zwölf, 7,4 und 7,3 Prozent, der amerikanische Massey Fergusson wird von zwölf Prozent der Landwirte eingesetzt.

Jeder vierte Landwirt plant einen Traktorkauf

© Landwirtschaftliche Datenbank Polen AgriDirect Deutschland GmbH
Bei der Befragung zu den Investitionsabsichten in Traktoren sagten 26,5 % der polnischen Landwirte aus, innerhalb der nächsten zwölf Monate einen oder mehrere Schlepper anschaffen zu wollen.
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