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Praxistest

Praktikermeinung: So läuft der Fendt 826 Vario

Fendt 826 Vario mit Fendt-Quaderballenpresse beim Strohpressen
am Donnerstag, 01.06.2017 - 07:00 (Jetzt kommentieren)

Seit Februar 2014 setzt Florian Hörstmann-Jungemann einen Fendt 826 Vario ein. In der traction berichtet er über die Vor- und Nachteile des Schleppers.

Florian Hörstmann-Jungemann setzt den Fendt 800 Vario mit 260 PS auf dem Familienbetrieb mit 220 Kühen und 230 Mastbullen ein. "Da wir schon zwei Fendt Vario im Fuhrpark haben, kam für uns eigentlich kein anderes Fabrikat in Frage", so der Junglandwirt.

Hauptsächlich nutzt er den 826 vor einem Wienhoff Tandem-Güllewagen mit 15 m Bomech-Schleppschuhgestänge und in einer 9,20 m Claas-Mähkombination mit Aufbereiter. Als Sonderausstattung hat er zur serienmäßigen Profi-Ausstattung das große Display und die 210 l/min-Hydraulikpumpe dazu geordert. Ebenfalls wurde die Spur auf 2,11 m verbreitert und eine Reifendruckregelanlage montiert, die im Einsatz mit dem Güllefass von dessen Kompressor befüllt wird.

Fendt 826 Vario: Das ist Top

"Die Bedienung und der Komfort sind bei Fendt generell super", so Hörstmann-Jungemann. "Vom einfachen und übersichtlichen Bedienkonzept bin ich total überzeugt und die Rundumsicht vom Sitz passt." Ein weiteres Argument für den Landwirt: "Der Fendt 826 sehr sparsam und die TMS- und Zapfwellenautomatik gefallen mir gut."

Fendt 826 Vario: Das sind Flops

"Am Anfang gab es Probleme mit der SCR-Anlage. Oft kam es zu Fehlern und  defekten Sensoren. Zum Teil musste dafür auch die Kabine gekippt werden, was zu  hohen Standzeiten, Ausfällen und viel Ärger führte", berichtet der Praktiker. "Fendt hat aber alles auf Kulanz getauscht und der Service vom Hersteller und Händler war von Beginn an ordentlich."

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Praktikerbericht: Motor-Restauration bei einem Fendt-Geräteträger

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