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Ein Quantum Luxus: Case IH Luxxum im DLG-PowerMix-Test

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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Luxxum Teaser
Matthias Mumme, traction
am
16.05.2017

Ende 2016 führte Case IH die Luxxum-Baureihe ein, um den Farmall U Pro abzulösen. Die traction-Testredakteure haben den kompakten Vierender genauer unter die Lupe genommen und die DLG PowerMix-Daten ausgewertet.

Luxxum_Schmuck

Der Name Luxxum steht – das ist klar – für ein hohes Maß an Bediener- und Fahrkomfort. Diesem Anspruch werden die drei Case IH Luxxum-Modelle absolut gerecht, auch ohne stufenloses CVT-Getriebe. Die neu gestaltete Kabine von Case IH wirkt hochwertig verarbeitet, bietet einen hellen, freundlichen und leisen Arbeitsplatz und zeitgemäße Ergonomie. Sogar der Multicontroller ist hier wieder zu finden – in einer für den rechtsseitigen Ausstieg hochschwenkbaren Bedienarmlehne.

Luxxum im DLG-PowerMix: Testurteil sehr gut

Gut: Die Panorama-Frontscheibe von Case IH bietet bei Frontladerarbeiten ein vergrößertes Sichtfeld, und auf Wunsch sind alle Scheiben ausstellbar zu bekommen. Die Rundumsicht ist trotz beidseitiger B-Holme sehr gut. Die mechanische Kabinenfederung arbeitet sehr harmonisch mit der optionalen Vorderachsfederung zusammen, sodass der kurze Radstand kaum negativ auffällt.

Auch technisch haben die drei Neuen mehr zu bieten als ihre Vorgänger. Die Hydraulikleistung wurde gesteigert, und der 3,4 l große FPT-Vierzylinder erfüllt nun die Abgasnorm Tier 4 final. Letzteres gelingt den im österreichischen St.-Valentin gebauten Luxxum sogar mit einem nochmals reduzierten Dieselverbrauch.

Das untermauern die Messwerte der DLG  -sowohl auf dem Prüfstand als auch im PowerMix. In allen Disziplinen schnitt der Luxxum 120 sehr gut ab, und platziert sich mit einem Schnitt von 273 g/kWh sogar im Spitzenfeld seiner Leistungsklasse.

Case IH bietet drei Getriebemodi im Luxxum

In Sachen Getriebe bieten die Luxxum ein zeitgemäßes voll automatisiertes Lastschaltgetriebe mit zwei Hauptgruppen und vier Gängen mit je vier Lastschaltstufen – die Konkurrenz (John Deere 5R, Massey Ferguson 5700 SL) hat in den letzten Jahren schließlich auch nicht geschlafen. Die 40 km/h Endgeschwindigkeit werden bei reduzierter Motordrehzahl im höchsten Gang erreicht oder eine Lastschaltstufe darunter etwa bei Nenndrehzahl und entsprechend mehr Leistung.

Gut: Als Fahrer kann man zwischen drei Getriebemodi wählen, die von manuell über SpeedMatching bis hin zur Vollautomatik (im Straßenmodus; im Ackermodus werden nur die Lastschaltstufen automatisch gewechselt) reichen. Die Schaltzeitpunkte lassen sich einfach und intuitiv einstellen, und auch für sonstige Getriebeprogrammierungen sind keine stundenlangen Einweisungen nötig. Dazu gibt es eine Kupplungshilfe und eine "Ampelfunktion" zum Auskuppeln über das Bremspedal. Trotz seiner umfassenden Technik – bis hin zu ISOBUS Klasse II – ist der Luxxum bei der Bedienung kein Hexenwerk.

Den ausführlichen 8-seitigen Testbericht mit vollständiger DLG PowerMix-Auswertung lesen Sie in traction Ausgabe Mai/Juni 2017.

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