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Traktoren

Same Deutz-Fahr präsentiert Geschäftsbericht 2012

von , am
25.04.2013

Treviglio - Am 28. März verabschiedete der Vorstand der Same Deutz-Fahr Gruppe (SDF), den Geschäftsbericht des Jahres 2012.

Die Unternehmensgruppe Same Deutz-Fahr (SDF) mit Hauptgeschäftssitz im italienischen Treviglio nahe Mailand ist einer der weltweit führenden Hersteller von Traktoren, Erntemaschinen, Landmaschinen und Motoren. © Deutz
Der Vorstand meldet einen Umsatz von 1.187,8 Millionen Euro, der im Vergleich zum Vorjahr einem weiteren Wachstum von 6,6 Prozent entspricht. Mit einem EBITDA von 8,4 Prozent konnte ein Plus von 0,6 Prozentpunkten gegenüber 2011 verzeichnet werden.
 
Die EBIT-Marge stieg 2012 von 5,6 Prozent auf 6,1 Prozent und fiel dadurch ebenfalls positiv aus. Das Geschäftsjahr wurde schließlich mit einem Nettoreingewinn von 50,1 Millionen Euro abgeschlossen.

Jahresumsatz erneut gesteigert

Der Umsatz in der Traktorensparte belief sich auf 907,7 Millionen Euro und verzeichnete einen Zuwachs von sechs Prozent. Die Sparte Fullline konnte mit 42,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr ein Verkaufswachstum von 29 Prozent verzeichnen. Im Bereich des Ersatzteilwesens wurde mit 204,9 Millionen Euro gegenüber 2011 ein Umsatzplus von acht Prozent verbucht.

Neue Joint Ventures als Basis für Wachstum

Im Verlauf des abgeschlossenen Geschäftsjahrs setzte SDF die Internationalisierungsstrategie der vergangen Jahre, mit der Stärkung der Aktivitäten in den Schwellenländern, erfolgreich fort. Unter anderem wurde dies mit der Unterzeichnung von zwei neuen Joint Venture-Vereinbarungen realisiert. Eine davon mit dem türkischen Hersteller Şahsuvaroğlu, der für die Gruppe bereits Traktoren in Lizenz produzierte, die andere mit dem russischen Unternehmen JSC Kirovsky Zavod.

Präsenz in Indien und China

Bereits seit 1996 ist SDF mit einem Produktionswerk in Indien präsent, in dem 2012 rund 15.000 Motoren produziert wurden. Die indische Traktorenproduktion schloss das Jahr mit 5.731 Einheiten ab, einem leichten Rückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2011. Die erwähnten Projekte wie auch das Engagement in China sind ein wichtiger Teil des produktiven Internationalisierungsprozesses von SDF. Nun ist das erklärte Ziel die Weiterentwicklung und Stärkung der Präsenz in diesen Ländern.

Die Wettbewerbsfähigkeit stärken

"Wir sind allgemein der Ansicht, dass die Gruppe mit der Lancierung von neuen Modellen, Stärkung der laufenden Handelsbeziehungen und gezielten Finanzoperationen von einer wirtschaftlichen und finanziellen Solidität profitiert, die derzeit für die Entwicklung neuer Produkte und den Internationalisierungsprozess eingesetzt wird", kommentiert Lodovico Bussolati, CEO von SDF. "Die Differenzierungsstrategie der Handelsmarken hat zusammen mit den gezielten und markenspezifischen Kommunikations- und Marketingaktivitäten den Zweck, kommerzielle Überlagerungen unserer Produkte zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns als Ganzes zu stärken", so Bussolati weiter.
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