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Maschine des Tages

Schwarzfahrer gesucht: Fendt 722 Vario für 130.900 Euro

von am
19.12.2017

Schwarz geht immer - das zeigen zumindest die Klicks auf technikboerse.com. Ein gebrauchter, schwarzer Fendt 722 Vario mit Frontlader ist unsere "Maschine des Tages".

Schwarzer Fendt 722 Vario
© Stefan Rabus

Mit 3.900 Stunden hat ein Fendt 722 Vario, der aktuell auf technikboerse.com zum Verkauf steht, noch gute Jahre vor sich. Auch den Bildern nach zu urteilen, ist der Schlepper gut in Schuss. Laut Verkäufer wurden alle Kundendienste von der BayWa durchgeführt und es besteht noch Garantie durch Fendt. Dass der Fendt 700 Vario aber der Klickhit auf dem Gebrauchtmaschinenportal ist, verdankt er wahrscheinlich der Lackierung in "Design Line Schwarz". Ansonsten ist er gut ausgestattet. Mit im Preis von 130.900 Euro ist ein schwarzer Fendt-Frontlader.

Fendt 722 Vario: Die technischen Details

  • Motor: 6-Zylinder, 220 PS
  • Getriebe: stufenlos, 50 km/h
  • Zapfwelle: 540E/1000, Frontzapfwelle
  • Hydraulik: 5 dw Steuergeräte, Load sensing, Fronthydraulik
  • Sonst. Ausstattung: Frontlader Fendt 5x85, Klimaautomatik, pneumatische Kabinenfederung, elektr. Rückspiegel

Hier geht es zum Fendt 722 Vario auf technikboerse.com.

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Der Fendt Vario 724 im Praxistest

Bewährt: Der 6,1 l große Deutz TCD 61. L6 ist bekannt - und bewährt. Die Prüfstandsperformance des Sechsenders ist ordentlich, Stärken zeigen sich dabei vor allem beim Drehmomentanstieg (satte 46 Prozent bei 38 Prozent Drehzahlabfall). Zudem bildet sich ein schönes Drehmomentplateau von 1.500 bis 1.300 U/min heraus. Der Drehmomentverlauf zwischen 2.100 und 1.700 U/min erfolgt nahezu linear - das verspricht im Einsatz Zähigkeit und geringe Tendenzen zum übermäßigem Drehzahlabfall. © Matthias Mumme/traction
Praxisgerecht: Die Messdaten des Dieselverbrauchs vor der Zapfwellenbremse sind durchschnittlich. Beachtet man jedoch den extrem niedrigen AdBlue-Verbrauch von nur 10,4 bis 11,9 g/kWh, relativieren sich diese Werte wieder. Zudem spielt der 724 Vario sein Potenzial vor allem im Fahrbetrieb in der Praxis - und in den PowerMix-Messungen der DLG - aus, wo mit aktiviertem TMS im Normalfall zwischen 1.850 und 1.250 U/min gearbeitet wird. Von der guten Abstimmung von Motor und Getriebe pro tierte unser Testkandidat auf dem Prüfstand nicht. © Matthias Mumme/traction
In nahezu allen Testzyklen des DLG PowerMix zeigte sich unser Fendt 724 Vario in puncto Kraftstoffeffizienz überlegen. Besonders stark setzt sich der Bayer im Bereich Zapfwellenarbeiten und gemischte Arbeiten (Zug, Zapfwelle, Hydraulik) vom Wettbewerbsumfeld ab. Der Referenzwert wurde aus zwei Traktoren der Leistungsklasse mit Abgasnorm Tier 4 final und fünf Traktoren mit Abgasnorm Tier 4i ermittelt. © Matthias Mumme/traction
Dank 52 Grad Lenkeinschlag, 5 Grad Nachlaufwinkel und kurzem Radstand wendet der 724 Vario sehr eng. Wir haben ohne Allrad 11,0 m und mit Allrad 12,0 gemessen. © Matthias Mumme/traction
Der optionale Frontkraftheber arbeitet nicht nur doppeltwirkend, sondern hat auch eine aktive Entlastung sowie eine Lageregelung mit genauer Höheneinstellung. © Matthias Mumme/traction
Die Kabine bietet für Fahrer und Beifahrer bequeme Sitze, und dank der hochgezogenen Frontscheibe mit 300-Grad-Wischer einen guten Blick auf die Palettengabel oder Frontladerschaufel. © Matthias Mumme/traction
Das kontraststarke Vario- Terminal mit 10,4 Zoll Bildschirmdiagonale lässt sich gut ablesen und abgesehen von Kleinigkeiten intuitiv per Touch oder mit dem Controller rechts vom Bildschirm bedienen. © Matthias Mumme/traction
Serienmäßig bringt der 724 Vario vier Zapfwellengeschwindigkeiten mit, die sich komfortabel per Folientaster vorwählen sowie zu- und abschalten lassen. © Matthias Mumme/traction
In der Lenkradkonsole hat man einen schnellen und direkten Zugriff auf die Anhängerstreckung (Bremse) und die Dämpfung sowie die Verriegelung für den Frontlader. © Matthias Mumme/traction
Das Parallelfahrsystem muss im Folienpanel in der rechten Armlehne aktiviert werden. Alternativ lässt sich das Lenksystem als einzelne Vorgewendemanagement- Sequenz programmieren. © Matthias Mumme/traction
Nach wie vor müssen die zwei Fahrbereiche des Getriebes für Feldarbeit und Straßenfahrt im Folienpanel manuell "geschaltet" werden. © Matthias Mumme/traction
Eine externe Bedienung für Hydrauliksteuergeräte gibt es nur links. Auch in der Optionenliste ist für die rechte Seite nichts zu bekommen. © Matthias Mumme/traction
Dank eines neuen Hinterachsgehäuses konnten nicht nur vier Zapfwellengeschwindigkeiten untergebracht werden. Die 700 Vario heben nun auch mehr. © Matthias Mumme/traction
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