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Traktoren-Test

So fährt sich der Deutz-Fahr 6210 C-Shift - ein Testbericht

Dieser Artikel ist zuerst in der Agrartechnik erschienen.

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am Mittwoch, 10.02.2016 - 09:00 (Jetzt kommentieren)

Comfort-Shift steht für komfortables Schalten. Wie komfortabel sich der Deutz-Fahr 6210 C Shift schalten lässt und was die Maschine sonst noch so kann, das haben die Redakteure von Agrartechnik getestet.

Automatische Schaltung beim 6210 C-Shift

Die Bezeichnung CShift steht für die elektronisch gesteuerte Schaltung des verbauten ZF T200-Getriebes. Verfügbar ist CShift schon bei den beiden Deutz-Fahr Vier-Zylindern 6150.4 und 6160.4. Die Sechs-Zylinder Testmaschine ist mit einer Nennleistung von 209 PS das größte Modell der Baureihe.

Durch die Bewegung des neuen Fahrhebels (vorwärts oder rückwärts) werden die sechs Gänge rauf und runtergeschaltet. Auf der Rückseite muss dazu gleichzeitig eine, aufgrund ihrer Wichtigkeit etwas zu klein geratene, Freigabetaste gedrückt werden. Ohne die Betätigung dieser Taste werden lediglich die Lastschaltstufen manuell geändert. Die automatische Schaltung der vier Lastschaltstufen, bei Deutz-Fahr APS genannt, kennen wir schon aus Vorgängerbaureihen. Mit einem Potentiometer unter der Armlehne wird das Schaltverhalten nach Motordrehzahl und Last passend auf die jeweilige Arbeit eingestellt.

APS besteht den Fahrtest

In fast allen Situationen auf dem Feld oder beim Beschleunigen auf der Straße schaltet APS schnell und wählt auch beim Gruppenwechsel die richtige Stufe vor. Lediglich bei der Hangabfahrt mit einem beladenen Abschiebewagen ist uns aufgefallen, dass das System aufgrund der niedrigen Motordrehzahl nicht immer ideal reagiert. Festlegen lässt sich zudem, ob alle vier Stufen oder nur die beiden unteren oder oberen genutzt werden sollen. Den Überblick über den aktuellen Getriebezustand liefert übrigens wie gewohnt das kleine Display am rechten unteren A-Holm.

Die Kabine

Die Geräuschkulisse in der Kabine ist auch bei Zapfwellenarbeiten angenehm. Die Übersicht vom Fahrersitz ist gut. Die oberhalb des Armaturenbretts integrierten Lüftungsschlitze hätten sicherlich auch einen besseren Platz verdient. Die Frontscheibe ist auf Wunsch aufstellbar. Die S-Class 2-Kabine wurde bis auf die neu gestaltete Armlehnenbedienung und den Armaturenträger weitestgehend aus den Vorserien übernommen. Mit ihr auch den iMonitor, welcher ISOBUS-Geräte darstellen kann und durch seine integrierte Rückfahrkamera (Kamera auf dem rechten Kotflügel) punktet. Was die Positionierung, die Menüführung und auch die Bedienung angeht, ist der iMonitor nicht mehr der Modernste.

Bedienung der Steuergeräte

Die Hebel und Taster für die Bedienung der Steuergeräte sind zwischen Fahrhebel (2x), Armlehne (2x) und optional Seitenkonsole (3x) verteilt. Letztere sind nicht wirklich durchdacht positioniert und durch die Wipptaster unschön zu bedienen. Gut ist, dass sich  auch ohne iMonitor die Steuergeräte in der Belegung ändern lassen.

 

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