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agrarheute Dauertest

Im Test: Der neue Hauer XB Bionic Frontlader

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am Montag, 11.06.2018 - 06:58 (Jetzt kommentieren)

Mit dem Bionic macht Hauer einen Evolutionsschritt in der Ladertechnik. Die neue Schwinge bietet bessere Sicht, mehr Brechkraft und geschützt verbaute Technik.

Die neue Bionic-Familie versorgt mit ihren acht Ladergrößen Traktoren von 50 bis 280 PS. Wir verglichen eine Saison lang das Ladermodell XB Bionic 110 in grüner Sonderlackierung mit seinem Vorgänger POM 110. Beide waren an einem John Deere 6330 mit 105 PS angebaut. Bedient haben wir beide Lader feinfühlig mit dem elektronischen Joystick.

Das kann nur Hauer: Alles in der Schwinge

Eine Pleuelstange steuert im Inneren des Rahmens das Werkzeug nach, wenn der Lader sich hebt oder senkt. Die Ingenieure verbannten aber nicht nur die mechanische Parallelführung in die Holme, sondern auch die Gerätezylinder. Das gibt es bisher nur bei Hauer.

Anders als bei außen liegenden Gerätezylinder, müssen die Zylinder im Inneren der Holme drücken, um Schaufel oder Gabel anzukippen. Sie nutzen die volle Stempelfläche und erreichen höhere (Brech-)Kräfte.

XB Bionic Frontlader mit hoher Hubhöhe und gutem Kippwinkel

hauer_frontlader-XB-Bionic

3,98 m Hubhöhe sind für diese Klasse ein stolzer Wert. Mit einem Winkelsensor an der Schaufel haben wir überprüft, wie gut die neue Parallelführung das Werkzeug in seiner Position hält. Über den gesamten Hubweg klappt das im Bereich von 2 Grad, ohne dass die Schaufel auskippt.

Der Fahrer schiebt auf beiden Seiten einen Exzenterbolzen ein und verheiratet die Schwinge fest mit dem Schlepper. Wer häufig den Lader an- und abbaut, für den bietet Hauer eine automatische Verriegelung an.

Testurteil: Lob und Tadel

- Die Hebelarme der Werkzeugzylinder ragen höher nach oben. Das störte, als wir Heu- und Strohballen stapelten und Gebälk und Dach stärker im Blick haben mussten.

+ Der Bionic ist durch die kompakte Bauform wesentlich einfacher zu reinigen.

+/- Während die Dosierung von Hub und Werkzeug feinfühlig gelingt, kippt die Schaufel auf den letzten Zentimetern sehr schnell aus.

+ Wie konnten die Hub- und Brechkräfte nicht messen; sie waren aber spürbar höher als im Vorgängerlader.

+ Auch wenn der Lader uneben abgestellt wurde, hüpfen die Aufnahmen zuverlässig in ihre Position.

 

Den vollständigen Testbericht lesen Sie in der agrarheute-Ausgabe Juni 2018.

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