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Traktoren

traction-Erstkontakt: Deutz-Fahr Serie 5G

von , am
21.07.2014

Mit der neuen Serie 5G ersetzt Deutz-Fahr in diesem Jahr die Agrofarm-Baureihe. Die Variantenvielfalt wurde nochmals erhöht. Die traction-Redakteure haben mit den neuen Kompakten als HD-Variante bereits gearbeitet.

Deutz-Fahr stellt sich im unteren Leistungssegment bei Traktoren noch breiter auf. Nach den bereits 2013 vorgestellten Serien 5, 5P und 5 TTV kommen die Kompakttraktoren der Baureihen 5C, 5D und 5G dazu. Die 5G-Schlepper ersetzen dabei die bisherige Agrofarm-Baureihe. Damit die Abgasnorm Tier 4i eingehalten wird, waren wesentliche Überarbeitungen nötig. Das Resultat ist der neue FARMotion-Motor von Same Deutz-Fahr. Die Entwickler haben den Hubraum für die in drei Ausstattungslinien verfügbaren 5G’s auf 3,8 l verkleinert und setzen erstmals auf die Commonrail-Einspritztechnik. Der erste Eindruck der traction-Tester: Der Vierender hat richtig Power! Bis runter auf 1.300 U/min waren noch Drehmomentreserven da.

Breite Getriebeauswahl

Vom 8x8-Schaltgetriebe bis zum 60x60-Gang-Lastschaltgetriebe (mit zwei oder drei LS-Stufen) haben Kaufinteressenten eine riesige Auswahl an Untersetzungen. Auf der Straße läuft der 5G maximal 40 km/h. Hier haben wir manchmal die fehlende Vorderachsfederung gespürt, auf dem Acker jedoch kaum. Wer mehr Komfort oder Geschwindigkeit braucht, sollte eher zum 5 P, 5C oder 5 TTV greifen. Lob gibt es für die praktische Wendeschaltung und die Stop-&-Go-Funktion, bei der man über das Bremspedal anhalten kann ohne auszukuppeln.

Mehr Nutzlast, größere Kabine

Was die Nutzlast angeht, hat sich im Vergleich zum Vorgänger Agrofarm einiges getan: Die neuen Modelle können nun rund 3 t zuladen. Ein weiterer Pluspunkt waren die Kraftheber, die bei den stärksten 5G-Modellen bis zu 4,8 t hinten und 1,85 t vorne stemmen. Bei der Hydraulik werden serienmäßig zwei mechanisch geschaltete doppeltwirkende Hecksteuergeräte geliefert. Optional kann ein weiteres mechanisches und ein viertes elektrisch angesteuertes dazukommen. Auch die neue D2L-Kabine wurde deutlich aufgewertet: Sie ist hell, leise und vor allem 12 Zentimeter breiter als beim Agrofarm; das Raumgefühl und die Rundumsicht haben sich sehr verbessert. Zu hoch finden die traction-Redakteure jedoch die Aufpreise, beispielsweise für Klimaanlage.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in traction Juli/August 2014.

Hier geht’s zum Probeabo: https://aboservice.dlv.de/traction-abo

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