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Praktikerurteil

Traktor im Dauereinsatz: Tops und Flops des John Deere 6230

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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Karsten Schranz/traction/Katharina Krenn/agrarheute
am
18.05.2016

Nach vier Jahren und 2.300 Einsatzstunden fällt der Lohnunternehmer Sebastian Oswald sein Urteil über den 6230 Premium von John Deere. Das sind die Tops und Flops.

Sebastian Oswald fährt den 6230 Premium von John Deere beim Lohnbetrieb Soyer in Grafing bei München. Der Schlepper, Baujahr 2011, verzeichnet mittlerweile 2.300 Betriebsstunden und wird zum Pressen, Pflügen und vor einem 10-Kubikmeter-Güllefass eingesetzt.

TOP:

  • Beim John Deere 6230 hat uns vor allem die Wendigkeit begeistert. Mit den 540er-Reifen vorne und den 600er-Reifen hinten geht der Traktor super ums Eck. In unseren kleinen Strukturen ist das ein großer Pluspunkt, gerade beim Pressen.
  • Der Schlepper ist sehr robust und langlebig.
  • Die Wartung gelingt einfach, weil man überall ran kommt.
  • Der 115 PS starke Vierzylinder hat genug Kraft und ist vor allem super sparsam. Da reichen neue Traktoren mit aufwendigen Abgasreinigungssystemen nicht ran.
  • Die Bedienung ist einfach und logisch aufgebaut.

FLOP:

Große Probleme gab es mit dem Traktor bisher nicht, so das Fazit des Lohnunternehmers. Doch diese Punkte sind eher negativ aufgefallen:

  • Zu erst war der Verbrauch etwas zu hoch. Dann gab es ein Softwareupdate, und nun passt alles.
  • Der Vierzylinder ist relativ leicht auf der Vorderachse, beim Transport neigt er ein klein wenig zum Wippen.
  • Die Führungen der Unterlenker, die am Schlitten hinten angebaut sind, verschleißen stark.

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