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Traktoren

Traktor-Test: JCB Fastrac 4000 im Praxis-Einsatz

von , am
11.02.2015

2015 sollen die ersten JCB Fastrac der Baureihe 4000 an Kunden geliefert werden. Die traction-Redakteure hatten den neuen Fastrac bereits im Einsatz. Lesen Sie hier das Fazit des Tests:

 
Die neuen Modelle der JCB Fastrac 4000er-Serie lösen die bisherige Serie 2000 ab, dringen dabei aber in den Leistungsbereich bis über 220 PS. Und sie unterscheiden sich in noch mehr Details von ihren Vorgängern: Das zulässige Gesamtgewicht wurde auf 14 Tonnen bei 60 km/h erhöht. Der Trac ist aber auch mit 40 oder 50 km/h erhältlich. Auf die Schnellstraße darf der 4000er allerdings nicht, weil er eine hydraulische Lenkung und keine Direktlenkung wie die Schnellläufer hat. Vier Tonnen können nun auf dem Anbauraum hinter der Kabine mitgeführt werden. Deshalb gibt es nun auch größere Aufbauten für Saatgut, Dünger oder Spritzbrühe.

Fastrac 4000 Test-Fazit: Sehr guter Fahrkomfort

Gegenüber den 2000ern kann der Fastrac 4000 nun größere Räder auf die Achsen nehmen, was Traktionsvorteile bringt. Trotzdem soll der Wenderadius, vor allem mit der optionalen Vierrad-Lenkung, dank größerer Radeinschläge kleiner sein als bei der Vorgängerserie. Schön: Mit der Verzögerungslenkung der Hinterachse kommt man am Vorgewende gut rum, ohne jedoch in der Fahrspur die Linie zu "verreißen". Dank des vollgefederten Fahrwerks und der Kabinenposition mittig zwischen den zwei Achsen ist der Fahrkomfort sehr gut. Auf Wunsch gibt es die Dämpfer jetzt sogar doppeltwirkend, um mit manueller Ansteuerung das Chassis zum Aufbautenwechsel runter- und hochfahren zu können. Vier Scheibenbremsen sind nach wie vor Serie, aufpreispflichtig ist aber ein ABS-System, das auch Anhänger ansteuern kann.

Test-Urteil: Motor und Getriebe

Beim Blick unter die neu designte Motorhaube präsentiert sich ein Sechszylinder von AGCO mit 6,6 Litern Hubraum. Das Topmodell Fastrac 4220 leistet bei Nenndrehzahl genau 220 PS. Bei 1.800 Touren liegt die maximale Leistung von 240 PS an.
 
Der Turbolader arbeitet ohne variable Turbinengeometrie, aber mit Wastegate-Ventil. Die Motoren erfüllen die Abgasnorm Tier 4 final nur mit AdBlue und einem Dieseloxidationskatalysator. 400 Liter Diesel und 45 Liter AdBlue im Tank reichen für lange Arbeitstage. Passend zum Motor kommt auch das stufenlos-leistungsverzweigte Getriebe mit zwei Fahrbereichen von AGCO. Typisch: Nur wenn der Trac langsamer als 7 km/h fährt, können die Fahrbereiche gewechselt werden - und das auch nur manuell. Rückwärts fährt der Brite rein hydrostatisch.

Test-Urteil: Kabine

Auch bei der Kabine haben die JCB-Konstrukteure mit Traditionen gebrochen. Lob gibt es für die serienmäßige Klimaautomatik, Kritik für die fehlenden Ablagemöglichkeiten. Auch an der Ergonomie der Bedienarmlehne könnte JCB noch etwas feilen, und der Joystick sollte unbedingt beschriftet sein. Das Bedienterminal vor der rechten B-Säule ist jetzt flexibel angebracht. Die Piktogramme sind hier nicht immer selbsterklärend, und der farbige Touch-Bildschirm ist recht klein. Ab Werk ist eine Vorrüstung für Trimble-Lenksysteme vorhanden. ISOBUS ist leider nur indirekt in Verbindung mit einem Trimble-Bildschirm möglich.

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