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Berufseinstieg

Traumjob Vorführfahrer: Studenten starten Karriere in der Landtechnik

Traumjob Vorführfahrer– für Studenten ist die Vorführtätigkeit oftmals das Karrieresprungbrett. agrarheute hat Jan-Erik Viehmann auf der Tour mit dem Fendt Katana besucht.

am Dienstag, 14.12.2021 - 14:11

Vorführfahrer – ein Job, der so manchem Studenten ein Zusatzsemester einbringt. Wer mit Schlepper, Mähdrescher, Häcksler oder Anbaugerät quer durch Deutschland oder gar durchs Ausland tourt, verpasst Vorlesungen und Klausuren, knüpft aber jede Menge Kontakte. Glück hat man, wenn sich der Job mit dem Praxissemester verbinden lässt. So ist Vorführfahrer nicht nur einfach ein Studentenjob, sondern für viele der Einstieg in die Branche und jede Menge Spaß bringt diese Arbeit nebenbei auch noch mit sich. 

Vorführfahrer: Fendt, Claas, John Deere, Lemken, Horsch und Co. bieten Einstieg in Branche

Mittlerweile suchen so ziemlich alle größeren Landtechnikunternehmen und auch viele Landtechnikhändler kurz vor Jahresende nach einem Fahrer für die zahlreichen Vorführungen während der kommenden Saison. Besonders für Studenten der Agrarwirtschaft, der Agrartechnik und aus dem Bereich Maschinenbau sind diese Jobs perfekt geeignet, um Fuß in der Landtechnikbranche zu fassen, denn nicht selten knüpft man hier die Kontakte für die anstehende Bachelorarbeit, eine Werkstudententätigkeit, das zukünftige Berufsleben oder es springt sogar eine Festanstellung raus. 

Was muss ich als Vorführfahrer alles machen?

Diese Anforderungen werden an den Bewerber gestellt:

  • möglichst landwirtschaftliche und/oder landtechnische Ausbildung, 
  • Minimum eine Ernte praktische Erfahrung mit Erntemaschinen, 
  • Sicherheit im Umgang mit der Technik, 
  • Reisebereitschaft (Einsatz deutschlandweit), 
  • Erfahrung und Kenntnisse im Kundenkontakt, 
  • zeitliche Flexibilität entsprechend der Erntesituation, 
  • Fähigkeit, selbstständig und unabhängig zu arbeiten, 
  • sicheres Auftreten und Kommunikationsfähigkeit.

In der Regel lernen die Vorführfahrer neben ihrer eigentlichen Tätigkeit auch noch viele Unternehmensprozesse kennen und dürfen an verschiedenen Standorten reinschnuppern oder auf Messen aushelfen. Das sind lohnenswerte Erfahrungen, die Jan-Erik Viehmann rückblickend nicht vermissen möchte. Auch das Kennenlernen verschiedenster Regionen, Anbauweisen und Philosophien gehören zum Alltag als Vorführfahrer.