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TU München bekommt Stiftungsprofessur

von , am
18.12.2013

München - Die TU München hat kürzlich das Fachgebiet Agrarmechatronik eingerichtet. Die Agrartechnikindustrie will sich engagieren und fördert deshalb eine Stiftungsprofessur.

Der DBV ehrt seit 2007 jährlich auf dem Deutschen Bauerntag vorbildliches betriebliches Ausbildungsengagement. © Mühlhausen/landpixel
Die Landtechnikindustrie wird in den kommenden fünf Jahren 1,5 Millionen Euro für eine Stiftungsprofessur im neu geschaffenen Fachgebiet Agrarmechatronik der Technischen Universtiät München (TUM) bereitstellen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Universität und die Gesellschaft zur Förderung des Maschinenbaus GzF (eine hundertprozentige VDMA-Tochter) Anfang Dezember geschlossen.

"Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Forschungslandschaft in allen Fachzweigen des Maschinenbaus auf höchstem Niveau zu fördern. Unsere neue Stiftungsprofessur in München hat hier gewissermaßen Leuchtturmcharakter", erklärt GzF-Geschäftsführer Holger Breiderhoff.

Neue Professur am Wissenschaftszentrum Weihenstephan

Bernd Scherer, Geschäftsführer des VDMA Landtechnik sieht die Professur als "nachhaltige Investition in landtechnische Spitzenforschung" und klares Bekenntnis zum Forschungsstandort Deutschland.  Der branchenweit rasante Siegeszug von Informations- und Kommunikationstechnologien erfordere unbedingt "eine solide Verankerung in der universitären Grundlagen- und Anwendungsforschung."
 
Dass die Technische Universität München hierfür die besten Voraussetzungen biete, sei allgemeiner Konsens, zumal die neue Professur am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt angesiedelt sein werde.
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