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Umsatz bei John Deere geht leicht zurück

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von , am
16.05.2014

Mannheim - Die Deere & Company erwirtschaftete im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (Februar bis April 2104) einen Gewinn von 980,7 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag er bei 1,084 Milliarden US-Dollar.

Seit 2011 ist der Markenwert von John Deere unter den Top 100 weltweit bei Interbrand notiert. © Werkbild
Das bedeutet nach Angaben des US-Unternehmens einen Gewinn von 2,65 US-Dollar (US-$) je Aktie. (02/2013: US-$ 2,76) je Aktie. Im ersten Halbjahr (Nov 2013 bis April 2014) erreichte das Ergebnis 1,662 Milliarden US-$ (1,734 Milliarden US-$) bzw. US-$ 4,46 je Aktie. Weltweit gingen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal um neun Prozent (%) auf 9,948 Milliarden US-$ zurück und sanken im ersten Halbjahr um 4 % auf 17,602 Milliarden US-$. Dabei erreichten die Maschinenumsätze im zweiten Quartal 9,246 Milliarden US-$ (10,265 Milliarden US-$) bzw. 16,195 Milliarden US-$ (17,058 Milliarden US-$) im ersten Halbjahr.
"John Deere ist auf dem Weg zu einem weiteren Jahr solider Resultate und Betriebsergebnisse", so der CEO und Verwaltungsratsvorsitzende von Deere & Company, Samuel R. Allen. "Unser Gewinn im zweiten Quartal ist ein weiterer Beleg für die fachkundige Umsetzung unserer Geschäftspläne. Wir haben die Kosten und die Aktiva gut unter Kontrolle gehalten und gleichzeitig wichtige Modellwechsel unter Berücksichtigung neuer Abgasrichtlinien vollzogen. Außerdem haben unsere Bau- und Forstmaschinensparte sowie das Finanzierungsgeschäft ihre Ergebnisse verbessert, was die Stärke unseres breit aufgestellten Angebotes widerspiegelt."

Geschäftsverlauf

Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsätze der weltweiten Maschinensparten nach Angaben des Unternehmens um 10 % im Quartal bzw. um 5 % im ersten Halbjahr. Die Maschinenumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada gingen im zweiten Quartal um 12 % bzw. im Halbjahr um 6 % zurück. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas sanken die Umsätze um 6 % im Quartal bzw. um 3 % im Halbjahr, wobei ungünstige Umrechnungskurse in beiden Zeiträumen mit jeweils 2 Prozentpunkten zu Buche schlugen.
Der Betriebsgewinn der Maschinensparten erreichte 1,361 Milliarden US-$ (1,663 Milliarden US-$) im zweiten Quartal bzw. 2,252 Milliarden US-$ (2,500 Milliarden US-$) im Halbjahr. Der Rückgang in beiden Zeiträumen sei dabei vor allem auf geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und ein weniger vorteilhaft zusammengesetztes Produktionsprogramm zurückzuführen, wogegen bessere Preise das Ergebnis begünstigten. Der Gewinn der Maschinensparten erreichte 838 Millionen US-$ (953 Millionen US-$) im zweiten Quartal und belief sich im Halbjahr auf 1,381 Milliarden US-$ (1,478 Milliarden US-$).
Die Maschinenumsätze werden im Geschäftsjahr 2014 wie auch im 3. Quartal voraussichtlich um 4 % niedriger ausfallen. Im Jahresergebnis seien dabei ungünstige Umrechnungskurse mit einem Prozentpunkt berücksichtigt. Damit dürfte das Geschäftsjahresergebnis etwa 3,3 Milliarden US-$ erreichen. "John Deere erwartet im Geschäftsjahr erneut ein Ergebnis in Rekordnähe und das Unternehmen ist gut aufgestellt, um über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg solide Ergebnisse zu erzielen", so Allen.

Prognose zur Entwicklung der Umsätze bei Landmaschinen

Die weltweiten Umsätze des Unternehmens mit Landtechnik und mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden 2014 laut Unternehmen einschließlich des Effektes ungünstiger Umrechnungskurse in Höhe von einem Prozentpunkt voraussichtlich um 7 % niedriger ausfallen. Obwohl die Agrarkonjunktur vergleichsweise stabil verlaufen dürfte, werden die Einkommen der Landwirte vermutlich niedriger ausfallen als im Vorjahr, schätzt der Konzern. Dieser Rückgang beeinträchtige die Nachfrage nach Landmaschinen, allen voran nach großen Modellen. Gleichzeitig begünstigt die Belebung des Viehhaltungssektors in den Vereinigten Staaten die Nachfrage nach kleineren und mittelgroßen Traktoren. Aufgrund dieser Faktoren werden die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada im Geschäftsjahr voraussichtlich um 5-10 % niedriger ausfallen.
Infolge niedrigerer Erzeugerpreise und landwirtschaftlicher Einkommen werden die Umsätze der Branche in den EU-28-Märkten um etwa 5 % zurückgehen, prognostiziert das Unternehmen. In Südamerika dürften die Branchenumsätze mit Traktoren und Mähdreschern gegenüber dem starken Vorjahr 2013 um etwa 10 % nachgeben. Dagegen sollten die Umsätze in Asien leicht ansteigen. Bei Maschinen für die Grundstückspflege und bei kleinen Nutzfahrzeugen werden die Branchenumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada aufgrund verbesserter Marktbedingungen 2014 um etwa 5 % höher ausfallen.

Traktoren von John Deere: Neues unter der Haube (Aug 2013)

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