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Agrardeal

US-Behörde: John Deere darf Monsanto-Tochter nicht übernehmen

Landtechnikunternehmen John Deere
am Donnerstag, 22.09.2016 - 13:30 (Jetzt kommentieren)

Die US-Behörden machen den Übernahmeplänen der Monsanto-Tochter Precision Planting durch John Deere einen Strich durch die Rechnung. Man befürchte eine Monopolstellung.

Wie das britische Fachmagazin Farmers Weekly berichtet, hat das US-amerikanische Justizministerium den Kauf der Monsanto-Tochter Precision Planting durch John Deere gestoppt. Man habe Bedenken, dass der Kauf den Wettbewerb schwächen und die Kosten für die Landwirtschaft ansteigen lassen könnte, so die Begründung der Behörde.

Abkommen mit Monsanto-Tochter

Im November letzten Jahres wurde bekannt, dass Deere & Company und die Monsanto-Tochter "The Climate Corporation" ein Abkommen unterzeichnet haben. Demzufolge werde John Deere die Komponentensparte der "Precision Planting LLC" übernehmen.

Zudem sollte das Unternehmen exklusiv eine 'Nahezu-Echtzeit'-Anbindung von John Deere Landmaschinen im Internetportal "MyJohnDeere.com/Einsatzzentrale" an die Web-Plattform Climate FieldViewTM erhalten, berichtete die Agrartechnik.

86 Prozent des Marktes: Angst vor Monopolstellung

Die US-Behörde sieht vor allem die Tatsache problematisch, dass nach Abwicklung der Übernahme künftig 86 Prozent des Marktes für "High-speed Precision Planting" in einer Hand liegen würden. Man befürchte eine Monopolstellung, meldet agweb.com.

John Deere und The Climate Corporation, noch Eigentümer von Precision Planting, wollen Widerspruch gegen diese Entscheidung einlegen, berichtet Farmers Weekly.

Quelle: Farmers Weekly, agweb.com

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