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Wirtschaftlich stark: Lohnunternehmen und Maschinenringe

© landpixel/Hapo
von , am
20.10.2011

Maschinenringe und Lohnunternehmen sind in vielen Regionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Umsätze wachsen vor allem im Umfeld der Landwirtschaft, beispielsweise im Energiesektor.

Ackerbau sei auch ohne Direktzahlungen wettbewerbsfähig, so das Urteil des Thünen Institut. © Claas
Landwirtschaftliche Unternehmen in Deutschland kaufen nicht nur Landtechnik im Wert von rund 5,6 Milliarden Euro ein, sondern bringen auch moderne Landtechnik über Lohnunternehmen und Maschinenringe zum Einsatz.
 
Wie der Rheinische Landwirtschaft-Verband (RLV) mitteilt, erzielten 3.280 Lohnunternehmer im Haupterwerb mit 14.800 fest angestellten Mitarbeitern und fast genau so vielen saisonalen Aushilfen 2009 einen Dienstleistungsumsatz von etwa 2,65 Milliarden Euro, davon 1,78 Milliarden Euro im Einsatz bei Landwirten. Die Umsätze wachsen nach Angaben des RLV vor allem bei zusätzlichen Aufgaben im Umfeld der Landwirtschaft, insbesondere im Energiesektor wie zum Beispiel Biogasanlagen.

Maschinenringe: Jahresumsatz von 920 Millionen Euro erwirtschaftet

Die 263 von Landwirten gegründeten Maschinenringe mit 193.000 landwirtschaftlichen Mitgliedsbetrieben erwirtschafteten 2009 mit ihren gut 2.400 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 920 Millionen Euro, teilt der RLV weiter mit. Mit dem Ziel, vorhandene Maschinen in den Betrieben besser auszulasten und zusätzliche Erwerbsquellen zu erschließen, hätten sich die Maschinenringe in vielen Regionen zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt.

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