Rekombination Die besten Tipps für den erfolgreichen Gülleeinsatz

Schleppschlauchverteiler im Weizenfeld © agrarfoto.com Bild vergrößern
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In der Gülle stecken wertvolle Nährstoffe. Verluste zu reduzieren ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch umweltfreundlich. Darauf kommt es bei der Gülle an.

Nährstoffverluste bei der Gülleausbringung vermeiden

Nährstoffverluste entstehen während und nach der Gülleausbringung durch Luftkontakt. In Form von Ammoniak verflüchtigt sich der in der Gülle enthaltene Stickstoff. Das stinkt nicht nur, sondern kostet auch Geld.

Andere Verlustquellen sind die Auswaschung von Nährstoffen und die Abschwemmung von Gülle durch Regen. Lesen Sie hier Tipps, um diesen Nährstoffverlusten vorzubeugen.

Gülleausbringung im Sommer

Bei hohen Temperaturen und Trockenheit entstehen bei der Gülleausbringung die höchsten N-Verluste durch Bildung von Ammoniak. Für eine erfolgreiche Gülleapplikation im Sommer gelten daher die allgemeinen Grundsätze der verlustfreien Ausbringung.

Gegen Nährstoffverluste durch Auswaschung hilft es wiederum, die Düngemenge dem Aufnahmevermögen der jeweiligen Kultur anzupassen.

Düngeverordnung bei der Gülleausbringung beachten

Auch gesetzlich ist die organische Düngung auf Acker- und Grünland geregelt. Mit der Novelle der Düngeverordnung, die noch in diesem Frühjahr in Kraft treten wird, kommen neue Anforderungen bei der Gülleausbringung auf die Landwirte zu.

Die Maßnahmen zielen dabei vor allem auf eine niedrigere Nitratbelastung des Grundwassers ab. Auch wird bodennahe Ausbringungstechnik ab 2020 auf Ackerland bzw. ab 2025 auf Grünland Pflicht. Bis dahin sind diese Techniken zur Gülleausbringung weiterhin erlaubt.

Boden bei der Gülleausbringung schonen

Neben der Vermeidung von Nährstoffverlusten spielt bei der Gülleausbringung auch der bodenschonende Einsatz von Gülletechnik eine Rolle. Das DLG-Merkblatt "Bodenschonender Einsatz von Landmaschinen" zeigt beispielsweise, was es grundsätzlich zu beachten gibt.

Generell sollte eine großvolumige Bereifung gewählt werden. Ebenso ist der Reifendruck anzupassen und das Befahren feuchter Böden zu vermeiden. Eine Zusammenfassung der bodenschonender Maßnahmen.


Kantiger Spitzenbrecher: Erstkontakt mit dem Taurus-Gülleselbstfahrer
  • Flaggschiff Abgesehen vom Büffel-Prototyp ist der Taurus 2803 der erste Selbstfahrer aus dem Hause Kotte. Die traction hat ihn getestet. Der ausführliche Taurus-Testbericht mit dem Taurus ist in Ausgabe Mai/Juni 2017 zu lesen.

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  • Fassungsvermögen Satte 28 m3 fasst der Tank des Taurus.

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  • Hundegang Im Hundegang kann der Fahrer zwischen 5 und 10 Grad Lenkeinschlag wählen.

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  • Raumwunder Dank des schmalen Aufbaus ist genügend Raum zum Einklappen und Mitführen von Schleppschlau- und Schleppschuhgestänge vorhanden.

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  • Wendekreis Der Wendekreis ist mit 21 m etwas größer als bei der Konkurrenz.

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  • Keine Herausforderung Die 8 m Kurzscheibenegge von Amazone zieht der Selbstfahrer im Test ohne Probleme.

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  • Saugstark Nur gut zwei Minuten braucht der Taurus, um seinen Tank zu füllen.

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  • Leistung Die Ansaugleistung liegt bei 12.000 l/min.

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  • Unter der Haube Im Inneren des Taurus verbirgt sich ein Deutz TCD 16.0-V8-Motor mit 652 PS.

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  • Getriebe Als Getriebe hat Kotte ein Allison 4000 mit 12/2 Gänge und einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h verbaut.

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  • Fahrwerk Kotte setzt auf Kessler-Achsen mit je 28 t max. Achslast.

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  • Angedockt Für Pumpleistung ist eine Börger EL2250-Drehkolbenpumpe verantwortlich.

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  • Hydraulik Für die Hydraulik hat sich Kotte bei Bosch-Rexroth bedient.

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  • Breite Der Taurus ist mit den Reifen in 800/70 R32 etwa 3 m breit.

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  • Preis Ab 600.000 € (zzgl. MwSt.) werden für den Taurus fällig.

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