traction-Test Mit freundlicher Empfehlung: Der Kioti RX7330 aus Südkorea

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen. Jetzt testen und kennenlernen - mit unseren besonderen Angeboten!

Kioti RX7330 traction © Matthias Mumme/traction Bild vergrößern
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Dass die Südkoreaner auch gute Traktoren bauen können, durften die traction-Testredakteure bei dem umfangreichen Erstkontakt mit dem Kioti RX7330 erfahren. Der Vertrieb der Traktoren läuft in Deutschland und Österreich über die Hans Leeb GmbH.

Kioti RX7330 traction © Matthias Mumme/traction Bild vergrößern
Der Antrieb wird an den Reifen der Größe 16.9-30 hinten, und mithilfe des elektrohydraulisch zuschaltbaren Allradantriebs an die Reifengröße 11.2-24 nach vorne übertragen.

Unter der Motorhaube des Kioti RX7330 kommt ein CDRI Turbo-Motor von Deadong zum Einsatz. Mit seinen vier Zylindern und rund 2,4 l Hubraum liefert er eine Leistung von 73 PS bei hohen 2.600 U/min. An der Zapfwelle, die es in den Ausführungen 540 und 540 E U/min gibt, können 63 PS abgerufen werden. Bei ungefähr 2.500 Motorumdrehungen erreicht sie die 540 U/min. Die 540E-Zapfwelle kommt mit 1.800 Touren aus.

In der Testmaschine war ein Power Shuttle-Getriebe mit 6 x 4 Gängen verbaut. Durch das vorgeschaltete Gruppengetriebe ergeben sich 24 Vorwärts- und 24 Rückwärtsgänge, die einen Geschwindigkeitsbereich von 0,17 bis 37 km/h abdecken. Die Gruppenschaltung gliedert sich in zwei Hauptgruppen mit jeweils drei Untergruppen– langsam, mittel, schnell. Die kleinste Hauptgruppe ist dabei nur als Kriechgang zu verstehen. Der Schalthebel der vier Hauptgänge liegt wie üblich auf der rechten Fahrerseite. Dank der Power Shuttle-Wendeschaltung, die den Fahrtrichtungswechsel elektrohydraulisch vornimmt, erfolgt der Vorgang ganz ohne Betätigen des Kupplungspedals. 

Die Hydraulikpumpe fördert 72,8 l/min, davon sind 41,6 l für die Arbeitshydraulik vorgesehen.

Namhafte Ausstattung im Kioti-Traktor

Kioti RX7330 traction © Matthias Mumme/traction Bild vergrößern
Vor einer 6 m breiten Wiesenschleppe durfte der Kioti RX7330 sein Können zeigen, aber auch bei schneller Straßenfahrt.

Für den Heckkraftheber der Kategorie II mit mechanischer Hubwerksregelung hat Kioti eine Hubkraft von rund 2.256 kg angegeben. Direkt neben der Höhenregelung der Dreipunkthydraulik befindet sich der Hebel für die Lage- und Zugwiederstandsregelung. Der Dreipunkt kann auch mithilfe eines Handgriffs am Heck der Maschine mechanisch gesenkt bzw. gehoben werden. Drei doppelwirkende Steuergeräte am Heck des Schleppers werden mechanisch bedient und sind farblich gekennzeichnet.

Der Aufstieg zur Kabine kann von beiden Seiten über die großen und weit öffnenden Türen erfolgen. Die Sicht nach vorne und zu den Seiten wird kaum eingeschränkt, da die Holme schmal gehalten sind. Selbst der Auspuff verläuft vorne zum linken Vorderreifen. Doch insgesamt gibt die Kabine nicht genug Platz für zwei Personen her, und auch der Beifahrersitz ist lediglich ein Provisorium.

Als Option gibt es für den Südkoreaner eine Frontladerkonsole. Und dank des serienmäßigen Zwischenachssteuergeräts können die Funktionen des Frontladers zum Joystick in die Kabine übertragen werden. Die Frontlader kommen von Kioti, werden aber auch von Stoll angeboten. Ohne angebauten Frontlader besteht die Möglichkeit, Frontgewichte mitzuführen. Zur Verwendung von Frontanbaugeräten gibt es optional eine Fronthydraulik der Kategorie II von Zuidberg, sowie eine Frontzapfwelle.

Die Verarbeitung und das Handling hinterließen insgesamt einen sehr guten Eindruck.

Den ausführlichen Testbericht sowie das Fazit lesen sie in der aktuellen traction Ausgabe März/April 2017.

Kioti RX7330 im traction-Erstkontakt

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