Maschinentest Für Eigenmechanisierer: Der Pöttinger Faro im Test

Dieser Artikel ist zuerst in der Agrartechnik erschienen. Jetzt testen und kennenlernen - mit unseren besonderen Angeboten!

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Die Baureihe Faro von Pöttinger ist für Eigenmechanisierer konzipiert worden. Die AGRARTECHNIK hat den Ladewagen im diesjährigen ersten Grünlandschnitt getestet.

Bild auf Agrarheute.com © Tammo Gläser/Agrartechnik Bild vergrößern

Wer bei Pöttinger nach dem richtigen Ladewagen für seinen Betrieb sucht, der steht einem breiten Sortiment gegenüber. Obwohl sich die einzelnen Baureihen, was die technischen Daten betrifft, teilweise stark überschneiden, sind deutliche Abgrenzungen hinsichtlich Ladeleistung und Bedienkomfort vorhanden.

Bei den Silierwagen mit Laderotor eröffnet die Baureihe Faro das Feld. Pöttinger empfiehlt Antriebsleistungen von 90 bis 150 PS. Der im Maschinentest der AGRARTECHNIK (Ausgabe Juli/2016) ausprobierte Faro 5010L bewegt sich hinsichtlich Ladevolumen im oberen Mittelfeld der Baureihe. Bei mittlerer Pressung gibt der Hersteller 50 Kubikmeter an.

In der Folge finden Sie die technischen Daten zum Faro von Pöttinger sowie das Testfazit. Den gesamten Text gibt es in der AGRARTECHNIK (Ausgabe Juli/2016)

Technische Daten Faro 5010L von Pöttinger

  • Breite der Pick-up: 1,85 m
  • Ladevolumen bei mittlerer Pressung: 50 m³
  • Ladevolumen (DIN 11741): 33 m³
  • Rahmenbreite: 2,10 m
  • Messeranzahl: 31
  • Schnittlänge theoretisch: 45 mm
  • Gewicht: 5.850 kg
  • Bereifung (Vredestein): 620/40 R22,5

Listenpreis ohne MwSt.

  • Grundpreis Faro 5010L: 62.419 Euro
  • Testmaschine: 79.015 Euro (u. a. Messerbalkenausschw. Easy Move, Beleuchtung, Load Sensing, Ladeautomatik, Lenkachse und isobusfähig m. Power Control)
  • Zusatztastrolle (i. TM enthalten): 1.196 Euro
  • Einstiegstür Laderaum: 462 Euro

Fazit der AGRARTECHNIK-Tester

Der Faro ist in der Produktpalette der Rotorladewagen von Pöttinger die Einstiegsserie. Aufgrund dessen muss man hinsichtlich Ladeleistung bei großen Schwaden logischerweise Abstriche machen. Wer mehr Leistung will oder braucht, sollte sich bei den größerem Pöttinger-Modellen umschauen. Auf die Schnittqualität hat dies aber keinen Einfluss. Damit waren die Technikredakteure der AGRARTECHNIK im Test sehr zufrieden.

Die Pick-up kann bis zu 18 Zentimeter pendeln, was auch in nicht alpinem Gelände nützlich ist. Von der Kabine kann man den Rotor einsehen. Der Faro ist Load Sensing (optional) und ISOBUS fähig.

Die Arbeit mit dem Power Control-Bedienteil geht absolut in Ordnung. Bedient man den Ladewagen hingegen über den Traktorbildschirm, wird im Menüaufbau zwischen Laden, Straße und Abladen unterschieden. Dies hat uns bei der Arbeit gut gefallen. Zudem lassen sich über die Abnahme des Geschwindigkeitssignals vom Schlepper die Lenkachse und die Arbeitsscheinwerfer automatisieren.

Die Tür für den Laderraum ist optional und fehlte in unserer Testmaschine. Der Messerbalken lässt sich seitlich ausschwenken. Auch an zwei externe Drucktaster in Höhe des Aggregats wurde gedacht. Kleiner Wermutstropfen ist, dass rechts und links ein Zylinder sowie eine Bolzensicherung ausgehängt werden müssen. Doppelmesser sind den größeren Brüdern des Faro vorbehalten.

Pöttinger Faro Ladewagen im AGRARTECHNIK-Maschinentest