Feldprobe Holzspalter im Test: Liegend- oder Stehendspalter?

Erschienen im dlz agrarmagazin

Holspater am Traktor angebaut © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin Bild vergrößern
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Wer Meterholz spalten will, hat die Wahl zwischen liegenden oder stehenden Spaltern. Wir haben uns den neuen stehenden Spalter VP 22 von Vogesenblitz mal genauer angesehen.

Beim Liegendspalter muss das Holz immer auf den Tisch befördert werden. Gerade bei schweren Stämmen ist dann die hydraulische Zuführung auf den Tisch praktisch. Aber die liegende Version ist meisten breiter, aufwändiger und damit teurer. Die stehenden Spalter bieten jedoch auch gute Hilfen zum Aufrichten von schweren Stämmen. So auch der VP 22 von ­Vogesenblitz.

Über einen zusätzlichen ­Hebel lässt sich der Stammheber betätigen. Einfach das Drahtseil auf der Verriegelung lösen und mit dem Spaltkeil absenken. Das ist einfach und praktisch. Damit lassen sich auch schwere Stämme schnell und einfach auf den Spalter heben. Und Ergonomie ist ja gerade beim Holzspalten wichtig, es muss ja nicht unnötig warm machen. Die Redakteure des dlz agrarmagazins haben schwere rund 50 cm dicke Stämme mit 1 m Länge gespalten. Und waren zunächst von der pfiffigen Lösung zum Bedienen des Stammhebers begeistert. Begeistert waren sie auch von der Zweihandbedienung. Gerade beim Stehendspalter muss das Holz unter dem Spaltkeil ausgerichtet werden, damit passend große Scheite entstehen.

Sicher fixiert und eigene Hydraulik an Bord

Holzspater für Brennholz © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin Bild vergrößern

Hier haben die Techniker eine schöne Kralle entwickelt. Mit ihr lässt sich das Holz ohne viele Verrenkungen gut ausrichten, um dann mit dem zweiten Handhebel den Spaltkeil durch das Holz zu drücken. Der Hydraulikzylinder wird von der eigenen Hydraulik mit 69 l Förderleistung angetrieben. Der Öltank fasst gute 62 l Öl. Zum Antrieb reichen 20 PS, bei rund 300 U/min Zapfwellendrehzahl wird ausreichend Öldruck für den 1,10 m langen Zylinder mit 60 mm Durchmesser erzeugt.

Übertreiben Sie es aber nicht, zu wenig Drehzahl sorgt gerade bei älteren Schleppern schnell für zu wenige Motorölschmierung. Also lieber den Traktor etwas schneller drehen lassen. Der rund Spalter lässt sich mit der Dreipunkthydraulik an den Arbeitsort fahren. Am linken Schutzrahmen ist noch ein Sappiehalter angebracht.

Der vollständige Testbericht ist im dlz agrarmagazin Oktober 2016 erschienen.

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