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Verdacht auf Betrug

4 Millionen Euro: Tönnies-Mitarbeiter wegen Betrug angeklagt

Werksgebäude des Unternehmens Tönnies
am
18.07.2019
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Die Staatsanwaltschaft des Landgericht Bielefeld hat gegen drei Mitarbeiter der Firma Tönnies Anklage wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrugs erhoben.

Drei Mitarbeiter des Schlachtunternehmen Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück müssen sich ab dem 25. Juli vor Gericht verantworten. Die drei Angestellten im Alter zwischen 27 und 34 Jahren sollen den Schlachtbetrieb um knapp 4 Mio. Euro betrogen haben.

Konkret wirft die Staatsanwaltschaft des Landgerichts Bielefeld den Angeklagten folgendes vor: die drei Männer hätten zusammen mit zwei polnischen Firmen wiederholt Betrugstaten zum Nachteil ihres Arbeitgebers begangen.

Vorwurf: Waage manipuliert und 150.000 Euro kassiert

Die Mitarbeiter waren laut Anklage für die Annahme von Lieferungen und das Wiegen von Fleisch verantwortlich. Das sollen sie ausgenutzt haben, um die Gewichtsangaben manuell zu manipulieren.

Von Januar 2016 bis Januar 2019 sollen die Männer bei den Lastern der beteiligten polnischen Firmen das Warengewicht in den Papieren um jeweils zwei Tonnen erhöht haben.

Das hätten die Männer laut Anklage insgesamt 1.788 mal gemacht. Hierfür bekamen sie ein Entgelt von insgesamt 150.000 Euro. Der Firma Tönnies soll ein wirtschaftlicher Gesamtschaden in Höhe von knapp 4 Mio. Euro entstanden sein.

Mit Material von Landgericht Bielefeld

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