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Forschung

56 Mio. Euro für die Entwicklung neuer Antibiotika

v.l. Peter Beyer (WHO), Hermann Gröhe (Bundesminister für Gesundheit), Georg Schütte (Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung) sowie Manica Balasegaram (Direktor GARDP) auf der gemeinsamen Pressekonferenz
V.l. Peter Beyer (WHO), Hermann Gröhe (Bundesminister für Gesundheit), Georg Schütte (Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung) sowie Manica Balasegaram (Direktor GARDP) auf der gemeinsamen Pressekonferenz. © BMBF/Hans-Joachim Rickel
von , am
14.09.2017

Für die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika wurden mehr als 56 Mio. Euro zugesagt.

Die Bundesrepublik Deutschland und weitere internationale Geldgeber wollen die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika vorantreiben. Dafür haben sie der Globalen Partnerschaft für Antibiotika-Forschung und Entwicklung – GARDP (Global Antibiotic Research and Development Partnership) 56,5 Mio. Euro zugesagt.

Kaum neue Antibiotika

Dazu sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Trotz der Gefahr durch weltweit zunehmende Antibiotika-Resistenzen sind in den letzten Jahrzehnten kaum neue Antibiotika auf den Markt gekommen.

Deshalb haben sich die G20 unter deutscher Präsidentschaft dazu verpflichtet, die Erforschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe kraftvoll voranzutreiben. Denn wir können auf wirksame Antibiotika nicht verzichten.“

Gemeinnützige Organisation

Die GARDP wurde im Mai 2016 als gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsinitiative auf Betreiben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Drugs for Neglected Diseases initiative (DNDi) gegründet. Unterstützt wird sie unter anderem durch die Bundesregierung und andere Staaten wie den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz aber auch Südafrika.

Hauptaufgabe ist es, die Forschung und die Entwicklung neuer Antibiotika zu fördern, zum Beispiel gegen die sexuell übertragbare Krankheit Gonorrhoe oder die Neugeborenen-Sepsis.

Mit Material von Bundesministerium für Bildung und Forschung
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