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Update vom 13. Juni 2018

73.000 Fipronil-Eier in Deutschland

Eier im Karton
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
13.06.2018

73.000 mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier sind in sechs Bundesländern in den Verkauf gelangt. Code 0 NL 4031002 betroffen.

Der Eierskandal geht weiter: Wieder ist das Insektizid Fipronil in Bio-Eiern aus den Niederlanden nachgewiesen worden. In sechs Bundesländern müssen deshalb Eier aus den Regalen genommen werden, wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mitteilte.

Update vom 13. Juni 2018: Das Ministerium hat nun den Nummercode für die mit Fipronil verunreinigten Eier bekannt gegeben. Der Printcode lautet 0 NL 4031002.

Wie es zu der Belastung der Eier auf dem niederländischen Bio-Legehennebetrieb kam, sei noch völlig unklar. Der vom Fipronil-Skandal betroffene Landwirt vermutet, dass sich möglicherweise noch Reste des Insektizids im Boden der Wiese befunden haben könnten.

Insgesamt seine 97.200 Eier vom 17. Mai bis zum 4. Juni aus den Niederlanden an eine Packstelle im niedersächsischen Landkreis Vechta geliefert worden. Ein Teil dieser Eier, so das Ministerium, gelangte bereits in den Handel.

Keine Gefahr für Verbraucher

Betroffen sind die Bundesländer Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Die Rücknahme der Eier wurde vom Lebensmittelunternehmer veranlasst. 

Die Packstelle mit dem Stempelcode, mit dem Verbraucher sehen können, ob sie belastete Eier im Kühlschrank haben, solle nach einer zweiten Untersuchung veröffentlicht werden.

Wie gestern berichtet gibt es nach Einschätzungen der Behörde allerdings keine Gesundheitsgefahr für die Verbraucher.

Mit Material von dpa
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