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Tiergesundheit

Arzneimittelgesetz: Das müssen Tierhalter jetzt beachten

Tierarzt und Landwirt im Milchviehstall
am Dienstag, 02.11.2021 - 10:27 (1 Kommentar)

Seit 1. November ist das 17. Gesetz der Bundes­regierung zur Änderung des Arzneimittelgesetzes in Kraft getreten. Es ergeben sich Änderungen für alle Tierhalter von Masttieren, die Mit­tei­lungs­verpflichtungen über Arznei­mittelverwendungen an die zuständige Behörde haben. Folgende Regelungen sind neu:

1. Angabe des Anwendungs- oder Abgabedatums des Arzneimittels:

Beim Einsatz von Arzneimitteln, die antibakteriell wirksame Stoffe enthalten, muss bei der Mitteilung zukünftig das Datum der ersten Anwendung oder das Abgabedatum des Arzneimittels angegeben werden.

2. Verpflichtende Nullmeldung:

Auch wenn in einem Halbjahr keine Arzneimittel mit anti­bakteriell wirksamen Stoffen angewendet worden sind, muss dies der zuständigen Behörde mitgeteilt werden.

3. Schriftliche Versicherung auch elektronisch:

Die Versicherung des Tierhalters, dass er sich an die Be­handl­ungsanweisung des Tierarztes gehalten hat, kann auch elektronisch direkt in die Datenbank erfolgen.

4. Bewertung bestimmter Wirkstoffkombination nur noch mit einem Wirktag:

Antibiotika mit der Wirkstoffkombination von Sulfonamiden und Trimethoprim werden zukünftig nicht mehr mit doppel­ten Wirktagen gezählt. Das Gleiche gilt für eine Kombination von verschiedenen chemischen Verbindungen eines einzigen antibakteriellen Wirkstoffs.
Zuständige Behörde in Mecklenburg-Vorpommern für alle Daten dieses Fachgebiets ist das Landesamt für Land­wirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock.
Auf der Homepage www.lallf.de sind in der Rubrik „Tierarzneimittelüberwachung“ alle notwendigen Fakten und Formulare einsehbar. Fragen hierzu können auch an arzneimittelueberwachung@lallf.mvnet.de gestellt werden.

Mit Material von animal-health-online

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