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Aus der digitalen Ausgabe

ASP in Brandenburg: Im Zentrum der Seuche

Afrikanische Schweinepest Zaun mit Hinweis auf Kerngebiet
am Sonntag, 15.11.2020 - 06:00

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Deutschland angekommen. In Brandenburg tauchen immer mehr infizierte Tiere auf. Das trifft die Bauern der Region hart, vor allem die Schweinehalter. Mit Hochdruck kämpfen die Behörden gegen die Krankheit. agrarheute war vor Ort.

Helmut Braun der Bauern AG Neißetal steht in seiner Auffahrt

Es kam, wie es kommen musste: Ende September 2020 tauchten in Deutschland erste Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen auf. Die Behörden waren alarmiert, Landwirte verunsichert.

Kerngebiete, weiße Zonen, gefährdete Gebiete und Pufferzonen wurden eingerichtet und werden durch Allgemeinverfügungen der Landkreise immer wieder angepasst.

Vor allem die Schweinhalter Brandenburgs sehen die Entwicklungen der Fallzahlen mit Sorge – es geht für die Betriebe ans Eingemachte. Preisverfall und Absatzschwierigkeiten am Schweinemarkt machen ihnen zu schaffen.

Schweinehalter zur ASP: „Ohne Entschädigung geht es nicht“

Auch Christoph Schulz aus Atterwasch im Landkreis Spree-Neiße ist direkt von den Folgen des ASP-Ausbruchs betroffen. Die Flächen des 34-jährigen Landwirts (etwa 800 ha), der neben Masthähnchen, Legehennen und Mutterkühen auch 250 Mastschweine für die eigene Direktvermarktung hält, liegen zu einem Drittel in der Kernzone, der Rest im gefährdeten Gebiet. Ihn hat vor allem das Bewirtschaftungsverbot seiner Flächen hart getroffen, das erst Anfang Oktober schrittweise nach erfolgter Fallwildsuche gelockert wurde.

Lesen Sie in der agrarheute-Reportage die Stimmen brandenburgischer Schweinehalter zur Schweinehaltung, zum Bewirtschaftungsverbot und zur Anlagensicherung.

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Dies war eine stark verkürzte Zusammenfassung des Originalbeitrags.
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