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Geflügel

Bayerische Hühner legten 511 Millionen Eier

von , am
30.09.2013

München - In den bayerischen Legehennenbetrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen haben gut 3,4 Millionen Hennen im ersten Halbjahr 2013 rund 511 Millionen Eier gelegt.

Wegen des heutigen Feiertags kam es zu vorgezogenen Bestellungen des Einzelhandels. Der Eiermarkt bleibt ausgeglichen. © Mühlhausen/landpixel
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren dies 7,8 Millionen Eier bzw. 1,5 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Abnahme des Legehennenbestands.
 
Mit einem monatlichen Durchschnittsbestand von 3,42 Millionen Legehennen wurde der entsprechende Vorjahresbestand um 1,8 Prozent (62.200 Tiere) unterschritten.

Jede Henne legte 25 Eier pro Monat

Im Durchschnitt wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres in Bayern von jeder Henne 25 Eier pro Monat gelegt. Die Auslastung der Stallkapazität lag im Mittel mit knapp 87 Prozent etwas niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Gut sieben von zehn Eiern wurden in den 21 Großbetrieben mit mindestens 30.000 Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Jeder dieser Betriebe besaß im Schnitt gut 113.000 Hennen. Diese wiesen mit 154 Eiern auch eine überdurchschnittliche Legeleistung auf.

Ostbayern ist die "Eierhochburg"

In den kleineren Betrieben wurden je Henne in den ersten sechs Monaten dagegen "nur" 139 Eier gelegt. Knapp 54 Prozent der Eier (274,3 Millionen) stammten von Betrieben in Niederbayern, weitere 21,2 Prozent aus der Oberpfalz (108,5 Millionen). In den übrigen Regierungs- bezirken wurden zwischen 9,5 Prozent (Oberbayern) und 3,3 Prozent (Mittelfranken) der Eier erzeugt.
 
Die leistungsstärksten Legehennen befanden sich in Oberfranken und der Oberpfalz. Dort legte jede Henne in den ersten sechs Monaten durchschnittlich 165 bzw. 156 Eier. Dagegen brachten es die Hennen in Unterfranken und Schwaben nur auf 134 bzw. 131 Eier.
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