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Geflügel

Bioeier: Gute Marktchancen in Flandern

von , am
04.11.2013

Antwerpen - In Belgien haben Neueinsteiger in die Produktion von Bioeiern gute Marktperspektiven. Obwohl der Markt bereits kräftig gewachsen ist, werden weiterhin Lieferanten gesucht.

Knappes Angebot bei hoher Nachfrage am Eiermarkt. © basic - Fotolia.com
Obwohl der Markt für Bioeier in Belgien in den vergangenen Jahren bereits kräftig gewachsen ist, sind die Marktperspektiven für Neueinsteiger immer noch gut.
 
Wie einer aktuellen Marktstudie der Branchenorganisation BioForum Vlaanderen zu entnehmen ist, suchen einige flämische Packstellen noch nach zusätzlichen Lieferanten. Wichtige Verpacker seien die Unternehmen Peetermans, Het Bolderhof, Eierhandel Kumpen Eric (EKE), Lodewijckx, Paque und Hof Ter Lint. Auch die französische Firma Cocorette und das niederländische Unternehmen Kwetters belieferten den belgischen Markt.

15 Cent je Ei

Der Preis für Bioeier liege relativ konstant bei 0,15 Euro/Stück und werde normalerweise zwischen Produzent und Abnehmer für die Dauer einer Legeperiode vereinbart.
 
Seit 2003 sei der belgische Bestand an Biolegehennen jährlich um durchschnittlich rund 50 Prozent (%) auf mehr als 320.000 Tiere im Jahr 2012 gewachsen. Mit großer Wahrscheinlichkeit sei davon auszugehen, dass sich dieses rasante Wachstum fortsetze. Ungefähr drei Prozent aller Legehennen würden nach den Regeln des biologischen Landbaus gehalten, und zwar in insgesamt 47 Betrieben.
 
Der Anteil der Bioeier am Gesamtmarkt habe sich 2012 auf 8,9 % belaufen; das waren 2,4 Prozentpunkte mehr als 2008.
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