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Wettbewerb

CERES AWARD 2023: Die Finalisten der Kategorie Geflügelhalter

Für den CERES AWARD 2023 sind in der Kategorie Geflügelhalter Johannes Bexten, Lorenz Eskildsen und Leopold Holzmann nominiert.
am Mittwoch, 21.06.2023 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Diese drei Landwirte sind für die Shortlist des CERES AWARD 2023 in der Kategorie Geflügelhalter nominiert. Damit sind sie auch in der engeren Auswahl für den Titel „Landwirt des Jahres“. Wir stellen sie vor.

Im Oktober geht es wieder nach Berlin: Dann erfahren die Nominierten, wer beim CERES AWARD 2023 Geflügelhalter des Jahres wird. Vielleicht gewinnt sogar einer der drei den begehrten Titel des "Landwirt des Jahres 2023"? Die Konkurrenz unter den Finalistinnen und Finalisten ist jedenfalls groß.

Momentan ist die Jury dabei, die Finalisten der Kategorie Geflügelhalter auf ihren Höfen zu besuchen und sich ein genaues Bild zu machen. Halten die Bewerbungen, was sie versprechen? Diese Aufgabe obliegt Prof. Dr. Robby Andersson, HS Osnabrück, Wolfgang Schleicher, Geschäftsführer ZDG und Martina Hungerkamp, Redakteurin bei agrarheute. Hier sind die drei nominierten Landwirte in der Kategorie Geflügelhalter:

Johannes Bexten: Legehennen als Cash-Cow

Mit seinen sanften Hügeln ist die nördliche Uckermark in Mecklenburg-Vorpommern wunderschön – aber auch eine strukturschwache Region. Trotzdem hat Johannes Bexten mit seiner Familie in dem kleinen Dorf Ravensmühle den Biohof mit Ackerbau, Mutterkühen, Hofladen und Geflügel immer weiterentwickelt.

Der Geflügelhalter will ein Motor in dieser Region sein und die Legehennen sind die Cash-Cow seines Hofs. Der 32-Jährige ist nicht der Typ, der über schwierige Rahmenbedingungen jammert. Er will Lösungen finden und vorwärtskommen. Den Legehennen kommt dabei ein entscheidender Teil zu. Johannes Bexten sieht seinen Betrieb als Ganzes und denkt immer in Kreisläufen.

Lorenz Eskildsen: Gans feine Sache

Gänseküken, Gänsefedern, Gänsefleisch, Zuchtgänse: Auf dem Hof von Lorenz Eskildsen in Wermsdorf (Sachsen) dreht sich alles um das liebe Federvieh. Der Geflügelhalter investiert viel Zeit und Geld darin, dass es den Gänsen noch besser geht. Zum Beispiel baut er einen Großteil des Futters selbst an.

Er hat den modernsten Gänsestalls Europas mit Bademöglichkeiten für die Gänse – sowohl innen als auch außen – errichtet. Tierwohl liegt dem Geflügelhalter am Herzen. Die Gans sei ein Tier für die Freilandhaltung, deshalb setzt Lorenz Eskildsen das konsequent um. Qualität statt Quantität, am liebsten regional vermarktet, so lautet sein Credo. Und selbstverständlich dürfen sich die Kunden vor Ort davon selbst überzeugen.

Leopold Holzmann: Legehennen aus eigener Hand

Die Geflügelhaltung – von der eigenen Aufzucht der Eintagsküken bis hin zur Legehenne und inklusive der Eivermarktung in einer Hand – das ist der Kern des landwirtschaftlichen Betriebs von Leopold Holzmann aus Königswiesen im Waldviertel (Österreich).

Darauf basierend entwickelte sich als zweites sehr erfolgreiches und inzwischen eigenständig geführtes Standbein die hofeigene Teigwarenproduktion, auch wenn sie ursprünglich als reine Verwertungsmöglichkeit angedacht war. So erreicht der 43-jährige Geflügelhalter eine hohe Wertschöpfung auf seinem Betrieb und er verringert die Abhängigkeit von äußeren Einflussfaktoren wie den derzeit massiven Anstieg der Preise für Junghennen.

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