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Wettbewerb

CeresAward 2018: Diese Geflügelhalter können gewinnen

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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
16.07.2018

Die Finalisten der Kategorie Geflügelhalter kommen aus Bockhorn, Unterensingen und Friedeburg. Sie haben die Chance, den CeresAward 2018 zu gewinnen.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der CeresAward auch 2018 die besten Landwirtinnen und Landwirte Deutschlands aus. Ausgelobt in 10 Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin spiegelt der Preis die gesamte Vielfalt der Landwirtschaft wider. Aus allen Bewerbern ermittelt die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die Finalisten in jeder Kategorie. Aus ihnen werden am 18. Oktober 2018 bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin die Kategoriensieger und aus diesen der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2018. Deutz-Fahr unterstützt der CeresAward als Hauptsponsor. Sponsor der Kategorie Geflügelhalter ist die SELEGGT GmbH.

Rainer Duits aus Bockhorn (Niedersachsen)

Mehr Tierwohl liegt im Trend und wird nachgefragt. Das sieht auch Rainer Duits aus Bockhorn vom Geflügelhof Onken so. Im Jahr 1949 verkaufte der Familienbetrieb zum ersten Mal frische Eier auf dem Wochenmarkt in Bockhorn.

Heute, fast 70 Jahre später, tragen vier Familien Verantwortung für 42.000 Legehennen. Zusammen mit rund 90 Mitarbeitern besuchen sie jede Woche 27 Wochenmärkte und liefern tagesfrische Eier. Im Vordergrund steht bei allen das Wohl und Glück des Federviehs. Und dafür wird einiges getan: Zum Beispiel mit einem ganz besonderen Mobilstall, der jeden Tag von einer kleinen Diesellok weitergezogen wird. So haben die Hühner immer frisches Grün unter den Füßen.

Max Jenz aus Unterensingen (Baden-Württemberg)

Was wäre eine Welt ohne Landwirte? Max Jenz aus Unterensingen (Baden-Württemberg) ist auf jeden Fall stolz auf seinen Beruf. Er hat den Blick für die Hühner und kümmert sich auch sonst um alle Arbeiten, die auf dem Familienbetrieb in Unterensingen täglich anfallen.

Seine 2.400 Legehennen leben in Mobilställen und dürfen somit täglich an die frische Luft. Damit sie sich dort auch wohlfühlen, strukturiert Max Jenz den Auslauf mit Maispflanzen. Sie bieten den Tieren Deckung und Schatten. Auch auf das regionale Futter seiner Hennen legt er viel Wert. Es wird mit eigenem Getreide und Soja selbst gemischt.

Der 25-Jährige liebt die Kommunikation mit seinen Kunden und versucht, ihnen die Landwirtschaft (wieder) näher zu bringen. Ein wichtiger Punkt, denn die Eier seiner Legehennen vermarktet Max Jenz unter der Marke „Neckartaler Freilandeier“ direkt.

Steffen Renken aus Friedeburg (Niedersachsen)

Steffen Renken aus Friedeburg (Ostfriesland) ist stolz auf seinen Betrieb mit 9.000 Biolegehennen. Erst im Jahr 2012 ist er in die Geflügelhaltung eingestiegen. Er mag die kleineren Strukturen, da er sich so intensiv um seine Tiere kümmern kann. Zum Beispiel in dem Zeitraum, wenn die Junghennen auf den Hof kommen. Den ganzen Vormittag verbringt der Geflügelhalter dann in der Regel im Stall, um die neue Herde genau zu beobachten. Er hilf zum Beispiel schwächeren Tieren, ans Wasser oder Futter zu gelangen.

Auch wenn später in der Legeperiode Probleme auftreten, konzentriert sich der 43-Jährige ganz auf seine Hennen. Bis er eine Lösung gefunden hat. Die Zeit spielt für Steffen Renken dann keine Rolle.

Nacht der Landwirtschaft: Impressionen von der CeresAward-Verleihung

Nacht der Landwirtschaft: CeresAward 2017
CeresAward 2017
Tisch beim CeresAward 2017
Michael Dörr beim CeresAward 2017
Georg Mayerhofer beim CeresAward
CeresAward 2017
Sieger Ceres Award 2017
CeresAward 2017
Christian Schmidt beim CeresAward 2017
Kotte, Rukwied und Morgenstern beim CeresAward 2017
CeresAward 2017 Deutz-fahr
CeresAward 2017
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