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Wettbewerb

CeresAward 2019: Die Finalisten der Kategorie Geflügelhalter

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am Donnerstag, 18.07.2019 - 05:00

Diese Landwirtinnen und Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2019 in der Kategorie Geflügelhalter nominiert.

Am 16. Oktober 2019 werden bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin bereits zum sechsten Mal die besten Landwirtinnen und Landwirte aus dem deutschsprachigen Raum gekürt. In zwölf Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin ermittelte die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die jeweiligen Finalisten.

Aus ihnen werden bei der Galaveranstaltung im Oktober die Kategoriensieger und aus diesen schließlich der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2019. Deutz-Fahr unterstützt den CeresAward wieder als Hauptsponsor.

Fabian Häde aus Hessen

Fabian Häde stört sich an der Praxis, dass männliche Eintagsküken getötet werden. Eine Lösung ist bei ihm im Stall zu sehen: Da scharren Hennen und Hähne einer so genannten Zweinutzungsrasse. Das sind Hühner, die sowohl Eier legen, als auch Fleisch ansetzen. Damit hat der 31-Jährige Neuland betreten.

Aber der Familienbetrieb Häde ist schon immer vorweg gegangen: Bereits 1975 stellten sie auf Bioerzeugung um. Heute führt Fabian Häde den Mustergeflügelhof im hessischen  Alheim zusammen mit seinem Vater Leonhard. Die Stärken des jungen Geschäftsführers sind das Entwickeln von Konzepten und Visionen. Dabei verliert Fabian Häde die Bedürfnisse seiner Tiere – unter anderem 36.000 Legehennen – nie aus den Augen. Sein Ziel ist es, sie möglichst art- und wesensgerecht zu halten und dabei nachhaltig zu wirtschaften.

Anne Korte aus Nordrhein-Westfalen

Bereits seit 20 Jahren zieht der Familienbetrieb Korte in Petershagen seine Puten und Hähnchen ganz ohne Antibiotika auf. Die Tiere kommen bereits als Eintagsküken auf den Hof. Dort wachsen sie auf und werden auch dort geschlachtet, verarbeitet und über den Hofladen sowie auf Wochenmärkten vermarktet. Die 32-Jährige Anne Korte hält die Zügel dabei in der Hand. So ist sie inzwischen auch Geschäftsführerin von „Heddas Bauernladen“, der nach ihrer Mutter benannt ist. Natürlich hilft sie immer, wenn es nötig ist, auch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb mit. Sie liebt ihren Beruf und ist überzeugt, dass sie mit ihrem Idealismus das Bild der Landwirtschaft verbessert.

Robert Schrenk aus Österreich

Selbst auf der Alm kann man voll im Trend liegen. So wie Robert Schrenk: In seinem Hofladen kaufen Kunden seine hausgemachten Nudeln ganz ohne Plastik ein. Seine wichtigsten Rohstoffe – die Eier – liefern die rund 2.600 Legehennen auf dem Hof in Passail in der Steiermark.

Robert Schrenk und seine Familie vermarkten 100 Prozent der Eier direkt oder verarbeiten sie zu einer von inzwischen 21 Nudelsorten. So lässt es sich laut des Landwirts auch von der relativ kleinen Herde sehr gut und glücklich leben. Die Kunden können sich im gläsernen Hühnerstall selbst ein Bild von der ganzjährigen Freilandhaltung der Tiere machen. Neben den Hennen hält der 45-jährige zudem noch Fleischrinder.

Die Nacht der Landwirtschaft: Impressionen vom CeresAward

Saal beim Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Gewinner Ceres Award 2017
Musiker auf dem Ceres Award
Schnittchen
Unterhaltung auf dem Ceres Award
Artistin auf dem Ceres Award
Klöckner hält Rede
Auf dem Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Ceres Award in Berlin