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Wettbewerb

CeresAward 2020: Die Finalisten der Kategorie Geflügelhalter

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am Freitag, 10.07.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2020 in der Kategorie Geflügelhalter nominiert.

Im Herbst ist es wieder soweit. Dann steht fest, welcher der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2020 den begehren Titel des Landwirt des Jahres 2020 gewinnen wird. Momentan liegt es noch an der Jury, die aus Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute besteht, den Finalisten auf ihren Höfen auf den Zahn zu fühlen. Halten die Bewerbungen, was sie versprechen? Unterstützt wird der CeresAward auch in diesem Jahr wieder von Hauptsponsor Deutz-Fahr.

Gunnar Leferink aus Nordhorn (Niedersachsen)

Gunnar Leferink ist ein echter Pionier. Der Legehennenhalter aus Nordhorn in Niedersachsen nutzt auf seinem Betrieb als erster ein Verfahren, mit dem das Geschlecht der Küken bereits im Ei bestimmt werden kann. So müssen für seine Legehennen keine männlichen Eintagsküken mehr getötet werden. Für den 28-Jährigen Junglandwirt hat Tierwohl oberste Priorität. Die Arbeit mit den Freilandhennen macht ihm besonders große Freude und die vermittelt er an seine Kunden.

Daniel Grosser aus Ergolding (Bayern)

Daniel Grosser will als Geflügelhalter Verbraucher von seinem eigenen Handeln überzeugen. Dazu ist der Grosserhof in Ergolding in Niederbayern mit Ackerbau, Masthähnchen und Legehennen breit aufgestellt. Auch die Brüder der Legehennen dürfen hier aufwachsen. Bereits vor über drei Jahrzehnten stellten die Eltern des 27-Jährigen Landwirtschaftsmeister auf Ökolandbau um. Damit der verhältnismäßig kleinstrukturierte Hof marktfähig ist, schlachtet und vermarktet Daniel Grosser das Geflügel selbst. So kann er den Verbrauchern die Urproduktion zeigen und bei ihnen Verständnis für seine Arbeit erzeugen.

Christoph Schulz aus Schenkendöbern-Atterwasch (Brandenburg)

Zwischen Braunkohletagebau und polnischer Grenze liegt der Betrieb Schulz Atterwasch. Christoph Schulz führt den 300 Jahre alten Hof mit Passion in die nächste Generation. Dazu hat der 34-Jährige Junglandwirt die Mast der Hähnchen umgestellt: Die Tiere haben mehr Platz, können an die frische Luft und werden nach den Vorgaben des Deutschen Tierschutzbunds gehalten. Er will die Hähnchenmast wieder gesellschaftsfähig machen und zeigen, wie erfolgreich mehr Tierwohl sein kann. Ziel ist auch, die strukturschwache Region etwas mehr strahlen zu lassen. Deshalb gibt Christoph Schulz außerhalb seines Betriebs als Agrarscout der modernen Landwirtschaft ein Gesicht.

Alle News und Impressionen rund um die Hofbesuche bekommen Sie auf der Facebook-Seite und der Instagram-Page des CeresAward.

Impressionen vom CeresAward aus Berlin

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