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Wettbewerb

CeresAward 2022: Die Finalisten der Kategorie Geflügelhalter

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am Montag, 27.06.2022 - 09:15 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2022 in der Kategorie Geflügelhalter nominiert.

Auch in diesem Herbst ist es wieder soweit: Dann steht fest, wer der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2022 den begehrten Titel des Landwirt des Jahres 2020 gewinnen wird. Momentan liegt es noch an der Jury, die aus Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute besteht, den Finalisten auf ihren Höfen auf den Zahn zu fühlen. Halten die Bewerbungen, was sie versprechen? Hier sind die drei nominierten Landwirte in der Kategorie Geflügelhalter:

Erwin Beisl: Tierwohl für Masthähnchen auf höherer Ebene

Eine gewisse Bodenständigkeit zu behalten, ist Erwin Beisl wichtig. „Es ist schön zu sehen, was wir dank verantwortungsvollem Umgang mit unserem Boden und Land – auch konventionell – geschafft haben“, sagt der 42-jährige Hähnchenmäster aus Marklkofen (Bayern).

Trotzdem geht es bei ihm im Stall in ungewohnte Höhen: Er bietet seinen 70.000 Masthähnchen erhöhte Sitzpodeste an, die er selbst entworfen hat. So hat Erwin Beisl mehr Platz geschaffen und das Tierwohl auf eine neue Ebene gehoben. Damit beweist er Innovationsgeist.

Holger Hogt: Mitbestimmung beim Federvieh

Der Landwirt ist Quereinsteiger – zumindest was Geflügel angeht. Er wollte seinen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Milchviehhaltung breiter aufstellen. Deshalb stieg der 42-jährige Landwirt aus Itterbeck (Niedersachsen) 2019 in die Legehennenhaltung ein.

Inzwischen ist er Herr über 75.000 Hennen, die meisten stehen in Freilandhaltung. Um alle Betriebszweige am Laufen zu halten, hat er sich motivierte Mitarbeiter gesucht und fördert diese gezielt. Sie dürfen bis zu einem gewissen Grad mitentscheiden, sodass sie den landwirtschaftlichen Betrieb zusammen für die Zukunft weiterentwickeln.

Thomas Strauß: Vielfältiger Legehennenhalter

Bei dem 45-jährigen Landwirt läuft alles zusammen, was den Hof angeht. Entsprechend vielseitig sind seine Aufgaben: von der Tierkontrolle über den Verkauf der Eier seiner insgesamt 10.000 Hennen bis hin zur Herstellung des Eierlikörs – er kann alles.

Genau diese Vielfältigkeit macht dem Legehennenhalter aus Geiselhöring (Bayern) Spaß. Die gesellschaftlich und politisch geforderten Anpassungen der Tierhaltung sieht er mit dieser positiven Grundeinstellung weniger als Hindernis, sondern eher Chance hin zu einer noch besseren Legehennenhaltung.

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