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Diese invasiven Tiere sind in Deutschland etabliert

Viele invasive oder potenziell invasive haben sich in Deutschland bereits etabliert und richten auch in der Landwirtschaft Schäden an.

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Dagmar Deutsch , agrarheute
am
09.05.2018
Amerikanischer Ochsenfrosch
Der Amerikanische Ochsenfrosch aus Nordamerika tritt in Deutschland bei Karlsruhe auf, gilt aber in angrenzenden Ländern wie Frankreich als etabliert. Er gefährdet unsere heimischen Wasserfrösche und ernährt sich unter anderem von der regional gefährdeten Ringelnatter. Er ist seit 2016 als invasive Art gelistet. © pixabay.de
Jagdfasan
Der Jagdfasan aus Westasien, dem Kaukasus, Zentralasien und China ist in ganz Deutschland in den Tieflagen verbreitet. In der Landwirtschaft verursacht er Schäden in Millionenhöhe. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt ihn als etablierte potenziell invasive Art ein. © pixabay.de
Kanadagans
Die Kanadagans aus Nordamerika ernährt sich von verschiedenen Pflanzen, vor allem auf Grünland- und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Sie ist in fast allen Bundesländern verbreitet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt sie als etablierte potenziell invasive Art ein. © pixabay.de
Marderhund
Der Marderhund ist in Deutschland weit verbreitet, von Osten nach Westen und Süden abnehmend. Ursprünglich stammt der Marderhund aus dem russischen Fernen Osten, China und Ostasien. Er ist ab 2019 als invasive Art gelistet. © pixabay.de
Nandu
Der Nandu aus Südamerika verursacht in Deutschland Fraßschäden in der Landwirtschaft. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt ihn als etablierte potenziell invasive Art ein. © pixabay.de
Nilgans
Die Nilgans kommt ursprünglich aus Afrika. Sie steht in Konkurrenz um Nistplätze an Gewässern, um Stochennester und Greifvogelhorste. In Deutschland ist sie in allen Bundesländern verbreitet. Die Landwirtschaft ist betroffen, weil die Nilgans regelmäßig Getreidefelder aufsucht. Sie ist seit 2017 als invasive Art gelistet. © pixabay.de
Nutria
Die Nutria aus Südamerika schädigt in Deutschland die Unterwasser- und Ufervegetation aufgrund von Fraß. Auch in der Landwirtschaft verursacht der Riesennager Fraßschäden. Die Nutria ist in Deutschland weit verbreitet. Sie ist seit 2016 als invasive Art gelistet. © pixabay.de
Rostgans
Die Rostgans ist unter anderem in Nordafrika und Westasien heimisch. In Deutschland ist sie zerstreut verbreitet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt sie als etablierte potenziell invasive Art ein. © pixabay.de
Sibirisches Streifenhörnchen
Das sibirische Streifenhörnchen aus Asien gilt als Nesträuber. In Deutschland tritt es in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf. Es ist seit 2016 als invasive Art gelistet. © pixabay.de
Sikahirsch
Der Sikahirsch stammt aus dem russischen Fernen Osten, China und Ostasien. In Deutschland sind etablierte Populationen aus einzelnen Bundesländern bekannt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt ihn als etablierte potenziell invasive Art ein. © pixabay.de
Waschbär
Der Waschbär stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist vor allem im Mittel- und Ostdeutschland weit verbreitet. Er frisst im Frühjahr bevorzugt Eier und Jungvögel, Fische und Amphibien. In der Landwirtschaft verursacht er unter anderem Schäden in der Geflügelhaltung. Zudem ist er eine Gefahr für diverse heimische gefährdete Tierarten. Er ist seit 2016 als invasive Art gelistet. © pixabay.de
Amerikanischer Nerz
Der Mink stammt ursprünglich aus Nordamerika. In Deutschland ist er vor allem in Norden und Osten weit verbreitet. Er ernährt sich unter anderem von Kleinsäugern und Vögeln und verursacht so unter anderem Schäden in der Geflügelhaltung. Er ist als etablierte invasive Art gelistet. © Adobestock
Kanadischer Biber
Auch den Kanadabiber aus Nordamerika schätzt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) als etablierte potenziell invasive Art ein. Er verursacht Fraßschäden in der Forstwirtschaft. © Adobestock
Bisamratte
Die Bisamratte aus Nordamerika ist in Deutschland weit verbreitet. In der Landwirtschaft verursacht der Nager unter anderem Fraßschäden an Kulturpflanzen. Sie ist seit 2017 als invasive Art gelistet. © Adobestock
Halsbandsittich
Der Halsbandsittich stammt aus dem nordöstlichen tropischen Afrika, dem tropischen Westafrika und vom indischen Subkontinent. Er frisst Knospen, Früchte und Samen. In Deutschland lebt er wild in diversen Städten und verursacht geringe Fraßschäden in der Landwirtschaft Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt ihn als etablierte potenziell invasive Art ein. © Adobestock
Schwanengans
Die Schwanengans ist in Sibirien, dem russischen Fernen Osten, China und der Mongolei heimisch. In Deutschland ist sie im Süden und Südwesten verbreitet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt sie als etablierte potenziell invasive Art ein. © Adobestock
Großer Alexandersittich
Der große Alexandersittich vom indischen Subkontinent und Indochina hat es sich vor allem in Hessen heimisch gemacht. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) schätzt ihn als etablierte potenziell invasive Art ein. © Adobestock
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