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Geflügel

Drei von fünf Züchtern mischen Futter selber

von , am
17.02.2014

Viersen - Laut einer Umfrage mischen drei von fünf Geflügel- und Schweinezüchtern ihr Futter selber. Gleichzeitig schaltet die Hälfe der Geflügelhalter einen Lieferanten für Mischfutter ein.

Die EU lässt weiter fünf Prozent konventionelle Bestandteile im Biofutter zu. © Mühlhausen/landpixel
Mehr als 63 Prozent (%) der deutschen Geflügel- und Schweinezüchter mischen das Futter für ihr Vieh selber. Gleichzeitig hat die Hälfte ebenfalls einen Vertrag mit einem Mischfutterlieferanten. Von ihnen sagen 4,8 % auf jeden Fall an einem Gespräch mit einem anderen Lieferanten interessiert zu sein. Diese Ergebnisse gingen aus dem Schweine- und GeflügelScanner hervor, den das Agrarmarketing- und Marktforschungsbüro AgriDirect Deutschland GmbH im August und September 2013 durchgeführt hat.

Hauptsächlich die Geflügelzüchter kaufen Futter ein

Es sind hauptsächlich die Geflügelzüchter, die einen Mischfutterlieferanten für ihr Futter einschalten. 79,6 % der Legehennenzüchter und 84,2 % der Masthähnchenhalter kaufen gemischtes Futter ein.
 
Die Schweinehalter mischen im Allgemeinen lieber selber; 66,4 % der Mastschweinehalter, 65,5 % der Viehzüchter mit Muttersauen und 61,1 % der Ferkelhalter mischen selber ihr Futter.

Fast zehn Prozent haben ein offenes Ohr für ein Gespräch

Von den Schweine- und Geflügelhaltern, die an einen Mischfutterlieferanten gebunden sind, sagen 8,2 % ein offenes Ohr für einen anderen Mischfutterlieferanten zu haben. 4,8 % wollen sich auf jeden Fall anderweitig orientieren und 3,4 % denken noch darüber nach. Die Intention, mit einem anderen Mischfutterlieferanten zu sprechen, ist bei den Viehzüchtern mit Legehennen am größten.
 
Während dieser telefonischen Befragung wurden zirca 4.500 Schweine- und Geflügelbetriebe mit mehr als 500 Mastschweinen, 100 Muttersauen, 500 Ferkel, 10.000 Legehennen und/oder 15.000 Masthähnchen kontaktiert und zu ihren Betriebsaktivitäten und Investitions- und Zukunftsplänen befragt.  
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