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Geflügel

Eiermarkt präsentiert sich ausgeglichen

von , am
10.06.2011

Bonn - Die Eiernachfrage des Lebensmitteleinzelhandels war in der Berichtswoche dem Vernehmen nach etwas lebhafter als in der Woche zuvor.

Das Verbot der Käfighaltung sowie die Ausdehnung der Eierproduktion in Deutschland wirken sich dämpfend auf die niederländische Eiererzeugung aus. © daylight/aboutpixel.de
Nicht zuletzt war dies auf das bevorstehende lange Pfingstwochenende zurückzuführen. Die Käufe der Industrie blieben dagegen weitgehend konstant. Die angebotenen Eiermengen werden als gut ausreichend bis groß beschrieben. Der Bedarf konnte problemlos bedient werden.

Eierpreise meist stabil

Die Packstellenabgabepreise für Eier mit der Printung 3 tendierten zu Wochenbeginn meist unverändert. Im Wochenverlauf wurden sie vereinzelt leicht heraufgesetzt. Auch Ware aus Bodenhaltungssystemen wurde zu stabilen bis leicht festeren Preisen abgesetzt. Insgesamt präsentiert sich der Eiermarkt überwiegend ausgeglichen.

Geflügelmarkt rege

Ganze Hähnchenschlachtkörper wurden weitgehend zu unveränderten Preisen geordert. Für frische Hähnchenteile ließen sich teilweise nochmals etwas höhere Schlachtereiabgabepreise realisieren. Erste Meldungen der aktuellen Befragung am Putenmarkt ergaben für frisches Brustfleisch im Schnitt etwas höhere Preise. An der Obergrenze der genannten Spannen gab es jedoch auch gegensätzliche Tendenzen. Die Preise für Rotfleisch konnten sich teils noch etwas festigen.

Althennenpreise uneinheitlich

Am deutschen Markt zogen die Althennenpreise gebietlich leicht an. In den Niederlanden wurden unveränderte Gebote gemeldet. Die Preise für Mastelterntiere gaben dort noch leicht nach.   

Margit Beck
Marktanalystin für Eier und Geflügel
bei der MEG. Sie war bis 2009 bei der 
ZMP für die Bereiche Eier und Geflügel zuständig.

 
 
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