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Geflügel

Entwicklung regional unterschiedlich

von , am
31.08.2009

In Deutschland lebten im Juni 2009 rund 29,4 Millionen Legehennen in Betrieben mit mehr als 3.000 Haltungsplätzen. Das waren 9,1 Prozent oder gut drei Millionen Tiere weniger als im Juni 2008.

© agrarfoto.com

Der Bestandsabbau fällt laut Statistischem Bundesamt in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich aus.

In Niedersachsen, dem Bundesland mit dem größten Bestand sanken die Tierzahlen binnen Jahresfrist um 2,2 Millionen Hennen, das waren 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt gab es dort im Juni 2009 rund 8,8 Millionen Hühner für die Eierproduktion. Einer der Gründe für den Abbau war der Ende 2008 noch große Anteil an Käfighaltung in diesem Bundesland.

Auch in den meisten übrigen Bundesländern gingen die Bestände zurück. Im Gegensatz dazu steht Bayern, in welchem nach Niedersachen die meisten Legehennen gehalten werden. Hier wurden im Juni 2009 gut fünf Prozent oder 150.000 mehr Hennen als im Vorjahr gezählt. Auch in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gab es Aufstockungen gegenüber dem Vergleichszeitpunkt. In diesen Bundesländern haben sich alternative Haltungsformen, z. B. Bodenhaltung, zeitig etabliert, so dass die Umstellungsmaßnahmen schon weiter fortgeschritten sind. (MEG)

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