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Mecklenburg-Vorpommern

Erster Fall von Geflügelpest im Herbst 2018

Hausente
am
03.09.2018

In einer Hobbyhaltung im Landkreis Nordwestmecklenburg wurde bei einer Ente die Geflügelpest nachgewiesen. Alle Tiere des kleinen Betriebs wurden gekeult.

Am vergangenen Freitag (31.08.2018) wurde bei einer Ente in einer privaten Geflügelhaltung in Wismar, Landkreis Nordwestmecklenburg, das hochpathogene aviäre Influenza A-Virus des Subtyps H5 nachgewiesen. Der Hobbyhalter hatte das Veterinäramt informiert, dass eine seiner Enten verendet war. Anschließend starben 10 weitere Tiere.

Daraufhin wurden Proben vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Der dabei geäußerte Verdacht auf das Vorliegen der Geflügelpest wurde vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Alle 100 Enten und 30 Hühner des kleinen Betriebs wurden nach Anordnung des Veterinäramts getötet. Wie das hochansteckende Virus in den Bestand kam, ist noch völlig unklar, erklärt das zuständige Landesamt.

Risiko der Verbreitung der Geflügelpest relativ gering

"Es handelt sich um eine kleine Geflügelhaltung und die Aviäre Influenza (AI) sei zu dieser Jahreszeit noch nicht zu erwarten", erklärt der Direktor des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF), Frerk Feldhusen, gegenüber dem NDR. Die Sonneneinstrahlung sei noch zu hoch und das Geflügelgrippe-Virus sei dagegen recht empfindlich. Zudem habe der Vogelzug noch nicht begonnen. So zeigten auch die regelmäßigen landesweiten Kontrollen kaum Auffälligkeiten.

Mit Material von www.regierung-mv.de/ www.ndr.de
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