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Geflügel

EU: Mehr Hähnchenschlachtungen

von , am
21.09.2010

Bonn - Die aktuellen Schlachtstatistiken aus maßgeblichen EU-Staaten belegen die weiterhin steigende Bedeutung der Hähnchenproduktion.

Schlachtreife Masthähnchen und -hennen fressen an der Futterkette in einem Hähnchenmaststall. © Mühlhausen/landpixel

In den ersten sieben Monaten 2010 übertrafen die Hähnchenschlachtungen in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 457.791 Tonnen das Vorjahresergebnis um sieben Prozent.

In Frankreich fiel der Zuwachs gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 laut Recherchen der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) mit vier Prozent weniger deutlich aus. Die stärkste Zunahme verzeichnete man im Vereinigten Königreich (plus acht Prozent).

Putenschlachtungen: Deutschland vorne

In den meisten EU-Staaten ist die Putenerzeugung auf dem Rückmarsch. Die Putenschlachtungen in Deutschland wachsen hingegen weiter. Von Januar bis Juli 2010 beliefen sich die Schlachtungen hierzulande auf 278.502 Tonnen, das waren zwölf Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2009. Nur im Juli wurde das Vorjahresniveau leicht verfehlt. Dies war auf hitzebedingt geringere Mastendgewichte zurückzuführen.

Frankreich: Rückgang setzt sich fort

In Frankreich wurden laut offiziellen Statistiken in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 232.696 Tonnen Putenfleisch produziert, das waren zwei Prozent weniger als 2009. Der Rückgang der französischen Putenschlachtungen setzt sich also fort, wenn auch etwas moderater als in den Vorjahren. Im Vereinigten Königreich verfehlten die Schlachtungen die Vorjahreslinie nur um ein Prozent. Deutlicher rückläufig war die Produktion in Ungarn (minus sechs Prozent). Aus Ungarn liegen aber erst Halbjahresergebnisse vor. (MEG)

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