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Eier-Skandal

Fipronil-Skandal: Deutschland hat noch keine Hilfen angefordert

Fipronilskandal, Eier
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
14.12.2017

Vom Fipronil-Skandal betroffene Unternehmen dürfen entschädigt werden. Deutschland hat aber noch keine Hilfen angemeldet.

Unternehmen, die ohne eigene Schuld vom Skandal um mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier betroffen sind, dürfen nach Ansicht der zuständigen EU-Prüfer entschädigt werden. Wie die Brüsseler EU-Kommission am Dienstag als Genehmigungsbehörde mitteilte, steht einem mehr als 22 Millionen Euro schweren Hilfspaket der belgischen Behörden rechtlich nichts entgegen.

Deutsche Behörden haben nach Angaben der EU-Kommission bislang keine Hilfen für betroffene Unternehmen angemeldet.

Hilfspaket für Geflügelhalter

Es soll unter anderem Geflügelhalter unterstützen, die wegen des Skandals Million von Eiern vernichten mussten und zeitweise nicht arbeiten durften.

Der Skandal um die Fipronil-Funde hatte im Sommer eine wochenlange Aufregung in der EU ausgelöst. Für Verbraucher soll von verunreinigten Produkten zwar keine akute Gesundheitsgefahr ausgegangen sein. Vorsorglich wurden aber riesige Mengen Eier und Eierprodukte vom Markt genommen und vernichtet.

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