Login
Netzschau

Fünf Liter am Tag: Kamele im Melkstand

Auch in der Wüste Arabiens wird Landwirtschaft betrieben. Doch hier stehen Tiere der etwas anderen Art am Melkstand des Milchbetriebs.

von , am
22.11.2017

Landwirtschaft im Orient. Ein Video aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigt den etwas anderen Melkstand. Der sieht zwar eigentlich ganz normal aus, doch die Kundschaft ist eher außergewöhnlich. Zum Melken kommen nämlich Kamele hereinspaziert.

Der Film von Moocall begeistert das Netz. Wie der Macher des Videos berichtet, gibt jede der Kameldamen täglich fünf Liter Milch, das weiße Gold der Wüste.

Mit Material von Moocall, Facebook

Landwirtschaft in Südafrika: Zitrusfrüchte, Milchvieh und 365 Tage Gülle

Kap der Guten Hoffnung
Um in Südafrika von der Landwirtschaft leben zu können, benötigt man etwa 1.000 ha (Ausnahme Western Cape), allerdings liegen die Flächen von 65 Prozent der Landwirte darunter. Von den 121 Mio. ha Landfläche Südafrikas sind nur 14 % oder 16 Mio. ha fruchtbar. © Katrin Fischer
Betrieb Elpasso von Brylyne
Tag 1 führt Katrin Fischer zum Betrieb Elpasso von Brylyne. Dort werden seit 2010 etwa 450 ha bewirtschaftet – meist Buschland. © Katrin Fischer
Kalahari-Ziegen
Brylynes Betrieb wird weitestgehend ökologisch bewirtschaftet. Passend zum Futterangebot, hat sie den Viehbestand auf dem Betrieb gewählt: Kalahari (rote Ziegen) und… © Katrin Fischer
Nguni-Rinder
… Nguni (Rinder, weniger für Fleisch bekannt als für wertvolles Fell). © Katrin Fischer
Fair Cape Dairy
Weiter geht es mit Rindern, aber auf der XXL-Farm Fair Cape Dairy. © Katrin Fischer
Milchkühe auf Fair Cape
Auf dem 2010 neu gebauten Betrieb stehen 2.500 Milchkühe (Holstein, Jersey, Ayrshire) mit einer durchschnittlichen Milchleistung von 14.000 kg/Jahr in 4 Ställen mit je 2 Gruppen. © Katrin Fischer
Melkkarussell auf Fair Cape
Um dieses Ergebnis zu erreichen setzt Familie Loubster auf dreimaliges Melken im 64er Melkkarussell und Kuhkomfort. © Katrin Fischer
Betriebsleiter Fair Cape
Aktuell schaffen die Kühe auf dem Betrieb nur 2,5 bis 3 Laktationen, was sich laut Betriebsleiter schnellsten ändern muss (angestrebt sind 3,5 Laktationen). © Katrin Fischer
John Deere Traktor in Südafrika
Aktuell gibt es in Südafrika noch etwa 1.550 Milchviehbetriebe mit einer durchschnittlichen Herdengröße von 800 Kühen. Ende der 1990er Jahre waren es noch 20.000 Milchviehhalter. © Katrin Fischer
John Deere Traktor in Südafrika
Ausschlaggebend war auch hier der Milchpreis, der aktuell bei 5 ZAR (0,36 Euro) liegt. Aber: Es gibt keine zusätzlichen Fördermittel für Landwirte. © Katrin Fischer
Gülle-Becken
Dafür gibt es aber auch keine Düngeverordnung. Soll heißen: egal wie stark die Sonne scheint, an 365 Tagen im Jahr wird Gülle gefahren. Bei der Ausbringung läuft sie hinten zum Schieber raus, landet auf einem Prallteller und wird auf 1,5 m verteilt. © Katrin Fischer
Betrieb der Schoemans in Südafrika
Weiter geht es zum Betrieb der Schoemans. Auf 1.400 ha bauen diese Zitrusfrüchte an und auf weiteren 10.000 ha betreiben sie Ackerbau. © Katrin Fischer
Zitrusfrucht
Ohne Beregnung geht beim Obstanbau gar nichts. Orangen, Mandarinen, Zitronen und Limetten, die wir im Frühjahr bei uns im Supermarkt finden, kommen aus Südafrika. © Katrin Fischer
Zitrusplantage
800 Erntehelfer werden zum Pflücken der Früchte eingesetzt. Eine Mechanisierung lohnt sich hier nicht, da die Kosten viel höher wären, als die Löhne der Mitarbeiter. Der Mindestlohn liegt bei 23 ZAR (entspricht ungefähr 1,65 Euro) pro Stunde. © Katrin Fischer
Schoeman Boerdery in Südafrika
In der Sortierung und Abpackung kommen nach und nach Roboter und das elektronische Auge zum Einsatz, um die Anforderungen des Markts erfüllen zu können. © Katrin Fischer
Ceres-Region in Südafrika
Bekannt für den Obst- und Gemüseanbau ist in Südafrika die Ceres-Region, wie Katrin Fischer berichtet. © Katrin Fischer
Ceres-Region in Südafrika
Obst ist in Südafrika ein „Luxusgut“, das sich nicht jeder Normalbürger leisten kann. Viel günstiger lebt es sich von Fleisch und Brot. © Katrin Fischer
Süßkartoffel-Markt in Südafrika
Gemüse wird vorwiegend für den afrikanischen Markt produziert – außer Süßkartoffeln. Die Batata ist in der südafrikanischen Küche verwurzelt und erobert in Europa gerade die Küchen. Der Anbau wird gerade stark ausgeweitet. © Katrin Fischer
Zwiebelschälen in Südafrika
Neben der Süßkartoffel dominiert die Zwiebel die Ceresregion. Die Variantenvielfalt ist breiter, so gibt es auch „süße“ Zwiebeln, die sich in Salaten besser machen. Ein Großteil der Zwiebeln wird von Mitarbeiterinnen am Fließband geschält und dann erst verpackt. Da können einem schon mal die Tränen kommen - ganz im Gegenteil zu Katrin Fischers Bericht, den Sie in voller Länge bei Hofheld finden. © Katrin Fischer
Auch interessant