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Geflügel

Gänseschlachtungen in Deutschland 2008 weiter gestiegen

von , am
26.12.2009

Wiesbaden - Der Gänsebraten heimischer Herkunft hatte im vergangenen Jahr offensichtlich Hochkonjunktur. Darauf hat das Statistische Bundesamt mit Blick auf "die Weihnachtszeit, Zeit des Gänsebratens" hingewiesen.

© El Vin/Fotolia

2008 kamen insgesamt rund 2.200 Tonnen Gänsefleisch aus deutschen Schlachtungen auf den Markt. Damit wuchs das betreffende Aufkommen im Vergleich zu 2007 um 113 Tonnen oder 5 Prozent und erzielt erneut einen Höchstwert seit dem Jahr 2000. Mehr als drei Viertel der Gänse, nämlich 1.800 Tonnen, wurden dabei allein in den Monaten September bis Dezember geschlachtet.

Im Weihnachtsmonat Dezember erfolgten mit 841 Tonnen die meisten Schlachtungen. Wie die Wiesbadener Statistiker aber weiter feststellten, stammt "der beliebte Gänsebraten zum größten Teil nicht aus Deutschland". So wurden im Jahr 2008 rund 22.000 Tonnen Gänsefleisch im Gesamtwert von 140 Millionen Euro aus dem Ausland eingeführt. Die wichtigsten Lieferländer waren Polen mit etwa 15.000 Tonnen und Ungarn mit 6.500 Tonnen. (AgE)

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