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Geflügel

Geflügelfleischproduktion wächst weiter

von , am
06.02.2014

Auch im letzten Jahr steigerten die deutschen Geflügelproduzenten die Fleischerzeugung. Der Aufwärtstrend setzt sich seit Anfang der 90er fort. Nur die Vogelpest in 2006 bremste kurz.

4 Cent pro Kilogramm Geflügel geht in den Topf der Initiative Tierwohl. © photocrew /Fotolia.com
Mit knapp 1,5 Millionen Tonnen stieg die Geflügelfleischerzeugung Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent an. Die Geflügelproduzenten erzeugten 28.700 Tonnen mehr als im Jahr davor, berichtet das Statistische Bundesamt. Dabei entfielen auf Jungmasthühnerfleisch 910.200 Tonnen. Hier war der Produktionszuwachs am höchsten mit 5,4 Prozent beziehungsweise 46.700 Tonnen mehr an Hühnerfleisch.
 
 
Seit über 20 Jahren wächst die Geflügelfleischerzeugung nahezu stetig. Seit 1991 hat sich die Produktion fast verdreifacht. Einzige Ausnahme war das Jahr 2006, als aufgrund der Geflügelgrippe die Geflügelfleischerzeugung geringer ausfiel als 2005.
 

Vogelgrippe ist zurück

Nun ist die Vogelpest zurück. Das Virus galt zwischenzeitlich als weitgehend eingedämmt. Seit Jahresanfang breitet es sich allerdings wieder in China aus und hat mindestens 26 Patienten getötet und mehr als 110 infiziert. Der Verkauf von Geflügel ist in China stark eingebrochen. Das Landwirtschaftsministerium schätzt den Schaden für die Geflügelindustrie auf 20 Milliarden Yuan (2,4 Milliarden Euro).
 
In einem Brief an die Gesundheitsbehörden bat die nationale Vereinigung der Geflügelzüchter, "die Meldung einzelner Fälle mit dem Virus H7N9 einzustellen, um übertrieben detaillierte Berichte zu verhindern", wie amtliche Medien aus dem Appell zitierten. Eine offizielle Reaktion darauf wurde am Mittwoch nicht bekannt. Ohnehin scheint die Berichterstattung eher zurückhaltend.

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