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Vogelgrippe

Geflügelpest-Verdacht in Bayern: 13.000 Tiere gekeult

dpa/Katharina Krenn/agrarheute
am
07.12.2015

In einem oberpfälzischen Geflügelbetrieb ist der Vogelgrippevirus nachgewiesen worden. Knapp 13.000 Tiere mussten notgeschlachtet werden. Die Pathogenität des Virus ist bisher ungeklärt.

Es war eine Routinekontrolle: Auf einem Hof bei Cham in der Oberpfalz haben routinemäßig erhobene Laborbefunde auf eine Infektion mit einem Vogelgrippe-Erreger hingewiesen. Die Notschlachtung von 12.900 Legehennen, Enten, Gänsen und Puten wurde daraufhin anberaumt. Die Feuerwehr hat den Hof in rund 50 Metern Umkreis abgesperrt, sagte der Sprecher. Auf ein weiter reichendes Sperrgebiet wurde aber zunächst verzichtet.

H5N2-Erreger gefunden

Der Sprecher des Landratsamts sagte am Sonntagabend, dass der Erreger H5N2 gefunden worden sei. Es sei aber noch nicht klar, ob dieser in einer für Tiere niedrig- oder hochpathogenen Variante vorliege. Nur, wenn es sich um eine hochpathogene Variante handele, habe sich der Verdacht auf Geflügelpest oder Vogelgrippe bestätigt - dann werde ein Sperrbezirk ausgewiesen. Die Pathogenität soll in den nächsten Tagen feststehen. Zunächst bleibe nur der betroffene Hof abgeriegelt.

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