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Geflügel

Günter Scheper neuer Vorsitzender des BDE

von , am
21.10.2013

Berlin - Günter Scheper ist neuer Vorsitzender des Bundesverbands Deutsches Ei (BDE).

Günter Scheper wurde auf der Mitgliederversammlung einstimmig als neuer Vorsitzender des BDE gewählt. © Werkbild
Wie der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) am vergangenen Freitag mitteilte, wurde der 64-jährige Südoldenburger einstimmig von der BDE-Mitgliederversammlung in Osnabrück in das neue Amt gewählt. Er übernimmt die Funktion von Dr. Bernd Diekmann, der in den vergangenen elf Jahren den BDE führte und gleichzeitig als ZDG-Vizepräsident die Entwicklung der deutschen Eierwirtschaft nach Verbandsangaben mit viel Engagement, Geschick und Kompetenz prägte.
 
Scheper ist seit mehr als 44 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Eierbranche tätig und verfügt deshalb laut ZDG über ein breites Wissen und Netzwerk in der deutschen und der europäischen Eierbranche. Nach seiner Wahl wies Scheper darauf hin, dass die deutsche Eierwirtschaft sehr heterogen und somit auch die Interessenslagen oft recht unterschiedlich seien. "Am Ende haben wir aber alle ein gemeinsames Ziel: Die stetige Weiterentwicklung und Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Branche. Und ich freue mich gemeinsam mit allen Beteiligten genau daran zu arbeiten", betonte Scheper.
 
Als zukünftige Schwerpunkte seiner Arbeit nannte der neue BDE-Vorsitzende die Einigung nach innen, die Öffentlichkeitsarbeit und die Verwirklichung gleicher Wettbewerbsbedingungen in Europa. 

Diekmann nach elf Jahren verabschiedet

Der Ehrenpräsident des ZDG und ehemalige Gründungsvorsitzende des BDE, Gerhard Wagner, würdigte noch einmal ausdrücklich die Arbeit des scheidenden Vorsitzenden und dankte ihm für sein Engagement und seinen großen Einsatz in den letzten Jahren. "Bernd Diekmann hat die Anliegen der Legehennenhalter stets wirksam vertreten und deren Interessen immer konsequent und mit Nachdruck verteidigt", hob Wagner hervor. Er erinnerte daran, dass die Amtszeit von Diekmann von vielen Herausforderungen und Aufgaben geprägt war, darunter die Umsetzung der EU-Hennenhaltungsrichtlinie, der Ausstieg aus der klassischen Käfighaltung oder die Einführung und Umsetzung der Einzeltierkennzeichnung.
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