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Geflügel

Hähnchen werden immer schwerer

von , am
11.08.2014

Offenbar setzt die Geflügelwirtschaft in den vergangenen Jahren vermehrt auf die Mast schwerer Hähnchen. Wog ein Tier im Jahr 2010 im Schnitt 1,36 Kilogramm, sind es heute 1,52 Kilo je Hähnchen.

Bei Hähnchen und Pute waren Angebot und Nachfrage zum Jahreswechsel im Gleichgewicht und die Preise stabil. © Uta Dohlenburg / pixelio
Am liebsten greifen Verbraucher in Deutschland zu Hähnchenteilen - Griller und bratfertige Hähnchen landen selten im Einkaufskorb. Das geht aus neuen Zahlen der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) hervor. 
 
Während 28 Prozent der Geflügeleinkäufe auf Hähnchenbrustfleisch entfallen, waren nur 16 Prozent ganze Schlachtkörper. 

Hähnchen werden immer schwerer

Seit Januar 2010 erfasst das Statistische Bundesamt neben der monaltichen Schlachtmenge auch die Anzahl der geschlachteten Tiere. Daraus lässt sich das durchschnittliche Schlachtgewicht errechnen. 
 
Offenbar setzt die deutsche Hähnchenwirtschaft in den vergangenen Jahren vermehrt auf die Mast schwerer Tiere. Im ersten Halbjahr 2014 wog ein Hähnchen im Schnitt 1,52 Kilogramm. Das sind 50 Gramm mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Jahr 2010 brachten Hähcnehn im Schnitt 1,36 Kilogramm auf die Waage.
 
Von Januar bis Juni 2014 ist die Schlachtmenge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um knapp sieben Prozent gestiegen.
Die MEG berichtet kontinuierlich über das Geschehen auf den Eier- und Geflügelmärkten.
 Detaillierte Informationen über das Leistungsspektrum der MEG finden Sie unter http://www.marktinfo-eier-gefluegel.de/  
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