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Geflügel

Handelsgericht genehmigt Doux-Fortsetzungsplan

von , am
12.12.2013

Rennes - Der bretonische Geflügelproduzent Doux kann aufatmen: Das Handelsgericht in Quimper hat den Fortsetzungsplan der Gruppe genehmigt, das Insolvenzverfahren kann damit beendet werden.

Das Handelsgericht in Quimper hat Ende November den Fortsetzungsplan der Doux-Gruppe genehmigt. Damit ist der Weg frei, das seit Juni 2012 laufende Insolvenzverfahren zu beenden und die Geschäftstätigkeit fortzusetzen.
 
Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll und der beigeordnete Minister für Ernährungswirtschaft, Guillaume Garot, begrüßten die Entscheidung. Sie sprachen von "einer neuen, wichtigen Etappe für die Gruppe, für ihre Beschäftigten und für die Geflügelbranche".

2.100 Arbeitsplätze gerettet

"Wir sind gemeinsam mit Jean-Charles Doux zufrieden über diese Entscheidung, weil diese 2.100 Arbeitsplätze rettet", betonte der Sanierer der Doux-Gruppe, Arnaud Marion; er zeichnet für die Übergangszeit verantwortlich und wird auch künftig dem Direktorium der Gruppe vorsitzen.
 
Jean-Charles Doux ist der Sohn von Firmengründer Charles; dieser hatte sich zuletzt zurückgezogen und die Geschäfte an seinen Sohn abgetreten. Auch er soll laut Medienberichten dem Direktorium angehören und darüber hinaus als Generaldirektor fungieren.
 
Künftig ist die Gesellschaft D & P Participations Mehrheitsaktionär mit einem Anteil von 52,5 Prozent (%) am Kapital. Daneben ist die saudische Gruppe mit 25 % beteiligt; sie ist der wichtigste Abnehmer von Doux-Geflügel und Partner seit mehr als 40 Jahren. Die Doux-Familie bleibt Anteilseigner mit 22,5 %.
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