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Herdenschutzhunde richtig eingewöhnen

Um ihre Herden vor Tierrissen zu schützen, schaffen sich immer mehr Weidehalter Herdenschutzhunde an. Doch die Eingewöhnung geht nicht immer reibungslos.

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Katharina Krenn, agrarheute
am
26.03.2018

Fünf Kälber verlor der oberfränkische Rinderzüchter Norbert Böhmer. Sie fielen Wildtieren, vermutlich dem Wolf, zum Opfer. Vor einem Jahr kaufte er für einen besseren Herdenschutz zwei Hundewelpen, französische Pyrenäenberghunde. Doch die Rinderherde akzeptierte die Hunde nicht.

Tipps für die Eingewöhnung eines Herdenschutzhunds

  • Herdenschutzhunde müssen eine gründliche Ausbildung erfahren.
  • Neben der Befolgung der grundlegenden Befehle, ist vor allem die Leinenführigkeit sowie das Gewöhnen am Transport im Auto für die tägliche Arbeit wichtig.
  • Der Hund muss außerdem seine Stellung im System Tierhalter – Schafe – Hütehunde – Herdenschutzhunde erkennen (Sozialisation).
  • Dabei kann ihn der Tierhalter unterstützen, indem er bei richtigem Verhalten lobt (z.B. Knurren gegenüber Wildtieren) und bei unerwünschtem Verhalten korrigiert (z.B. zu großer Spieltrieb mit Schafen).
  • Für die Beziehung zwischen Tierhalter und Herdenschutzhund muss ebenfalls das richtige Maß an Nähe gefunden werden.
  • Dies macht deutlich, dass gerade zu Beginn der Hundehaltung viel Zeit für die Beobachtung und Erziehung der Hunde eingeplant werden muss.

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