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Vogelgrippe

Hochpathogenes H5N1-Virus in Frankreich nachgewiesen

© hsvrs/istock
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Katharina Krenn , agrarheute
am
26.11.2015

Mit dem Vogelzug steigt wieder die Infektions-Gefahr mit Geflügelpest. In einem Geflügelmastbetrieb im Südwesten Frankreichs ist jetzt eine hochpathogene Variante nachgewiesen worden.

Wie das französische Landwirtschaftsministerium mitteilte, ist die Geflügelpest in einem Betrieb in der Dordogne ausgebrochen. Es sei das hochpathogene H5N1-Virus nachgewiesen worden. Rund um den Geflügelhof sei eine Überwachungszone eingerichtet worden.

Tote Wildgänse in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern wurden Anfang November tote Wildgänse aufgefunden. Von den zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern der Landkreise wurde die Untersuchung solcher Tiere veranlasst. Die Ergebnisse der Untersuchungen im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock (LALLF) ergaben bisher in keinem Fall den Nachweis von Geflügelpestviren. Veterinär- und Umweltbehörden im Lande arbeiten jedoch derzeit auf Hochtouren an der weiteren Abklärung der Todesursachen bei den Wildvögeln.

Wildvögel-Monitoring gestartet

In Zukunft sollen Wildvögel systematisch auf Erreger der Vogelgrippe untersucht werden. Die entsprechende Wildvogel-Geflügelpest-Monitoring-Verordnung hat das Bundeslandwirtschaftsministerium diese Woche dem Bundesrat zugeleitet. Ein aktives Monitoring insbesondere von erlegtem Federwild sei notwendig, um Aufschluss über die bei Wildvögeln in Deutschland vorhandenen Subtypen der aviären Influenza-A-Viren zu bekommen, heißt es in der Begründung.

Der Probenschlüssel sieht für die Länder Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen jeweils 750 Untersuchungen im Jahr bei Wildvögeln auf den Geflügelpestvirus vor. Schleswig-Holstein folgt mit 450 Untersuchungen. Die Zahlen der anderen Bundesländer liegen deutlich darunter.

 

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