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Geflügel

Hohe Hennen-Besatzdichten in Sachsen-Anhalt

von , am
23.06.2014

Laut aktuellen Zahlen werden die meisten Hennen bundesweit in Betrieben gehalten, die mehr als 50.000 Hennen halten. In dieser Größenklasse waren 53 Prozent der deutschen Legehennen eingestallt.

4.500 Betriebe betreiben in Deutschland professionelle Legehennenhaltung. © Mühlhausen/landpixel
Am 1. März 2013 waren nach den Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung in Deutschland 47,98 Millionen (Mio.) Legehennen (inkl. Elterntiere) und 15,64 Mio. Junghennen (inkl. Küken) eingestallt. Die Dominanz Niedersachsens bei der Legehennenhaltung ist deutlich. 39 Prozent aller Legehennen lebten in diesem Bundesland. In Sachsen-Anhalt, Bayern, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg waren jeweils 7 beziehungsweise 8 Prozent der bundesdeutschen Legehennen eingestallt. Alle anderen Bundesländer brachten es zusammen nur auf 22 Prozent.

4.500 Legehennenbetriebe

Bei der Erhebung wurden 51.100 Betriebe mit Legehennen registriert. Davon hielten 91,5 Prozent weniger als 100 Hennen. Dabei handelt es sich somit nicht um professionelle Legehennenbetriebe. Die niedrige Hennenzahl pro Betrieb (18 Hennen) unterstützt diese Aussage. Alle anderen Betriebsgrößen brachten es insgesamt 2013 nur auf 4.500 Betriebe. Die meisten Hennen werden bundesweit in Betrieben mit mehr als 50.000 Hennen gehalten. In dieser Größenklasse waren 53 % der deutschen Legehennen eingestallt. In Betrieben mit 10.000 bis 49.999 Hennen lebten immerhin 35 % der Hennen.

Sachsen-Anhalts Betriebe haben hohen Besatz

Von Bundesland zu Bundesland weichen die Strukturen der Legehennenhaltung dabei deutlich ab. In Niedersachsen, dem Land mit den meisten Legehennen, waren 49 Prozent der Tiere in Betrieben mit mehr als 50.000 Hennen eingestallt, also weniger als im Bundesdurchschnitt. Auch in Nordrhein-Westfalen (41 %) wird dieser Wert verfehlt.
 
Den höchsten Anteil verzeichnet man in Sachsen-Anhalt, wo 87 % der Hennen in der größten Kategorie eingestallt waren. Unterdurchschnittliche Betriebsgrößen verzeichnete man in Bayern und insbesondere in Baden-Württemberg. Dort war nur jede zehnte Henne in Betrieben mit mehr als 50.000 Plätzen eingestallt.
 
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