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Wild

Hund hetzt hochträchtiges Reh zu Tode

Bayerischer Jagdverband/Nicoleta Culiuc
am
18.03.2016

Viele Wildtiere bereiten sich jetzt darauf vor, ihren Nachwuchs in den nächsten Wochen zur Welt zu bringen. Das schaffte ein hochträchtiges Reh im Landkreis Erding nicht mehr: Ein Hund hetzte es bis zum Tod.

Die Revierpächter eines Jagdreviers im Landkreis Erding stellten Anzeige gegen Unbekannt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutz- und Jagdgesetz. In diesem Fall hetzte und tötete ein läufiger Mischlingshund ein trächtiges Reh. "Die dramatischen Szenen wurden von Passanten beobachtet und mit dem Handy fotografiert. Die Passanten konnten leider nicht eingreifen, für das Reh und sein ungeborenes Kitz kam jede Hilfe zu spät.

Der Revierinhaber versucht jetzt zusammen mit dem Kreisjagdverband Erding durch eine Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle zu verhindern, dass sich weitere derartige Fälle ereignen", so Thomas Schreder, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Erding.

Hunde nicht unbeaufsichtigt laufen lassen

Der Bayerische Jagdverband e.V. (BJV) appelliert eindringlich an alle Hundehalter, im beginnenden Frühjahr die Hunde nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Jäger appellieren an Hundebesitzer, Hunde in der Brut- und Setzzeit anzuleinen.

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