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Urteil

Hund wildert Reh: Schäfer muss 6.000 Euro Strafe zahlen

Gerichtshammer-nach-Urteil
am Montag, 19.07.2021 - 10:02 (Jetzt kommentieren)

Weil sein Hütehund ein Rehkitz gerissen hatte, wurde der Halter zu einer Strafe verurteilt.

Das Amtsgericht Schwandorf (Bayern) hat einen Hundehalter wegen Jagdwilderei verurteilt. Am 17. Juli 2020 hatte der fünfjähriger Hütehund des Mannes nach Angaben der „Mittelbayerischen“ auf der Kreisstraße SAD 5 zwischen Teublitz und Maxhütte-Haidhof ein Rehkitz zunächst gehetzt und dann auf der Fahrbahn totgebissen. Der Schäfer musste sich deshalb nun wegen Jagdwilderei vor dem Amtsgericht verantworten.
Am dritten Prozesstag sprach Richterin Jennifer Jäger den Wanderschäfer nun wegen eines besonders schweren Falls der Jagdwilderei schuldig. Der Mann wurde zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen á 50 Euro (6.000 Euro) verurteilt. Nach Angaben der „Mittelbayerischen“ ließen der Angeklagte und sein Anwalt jedoch anklingen, gegen das Urteil Berufung einlegen zu wollen.

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